Das Büropaket als Webeditor nutzen

Anleitung: Einfache Webseiten mit OpenOffice.org erstellen

OpenOffice.org und der Abkömmling LibreOffice haben mittlerweile so viele Funktionen angesammelt, dass kaum ein Nutzer alle Feinheiten den Büropakets auswendig kennt. So bleiben zum Beispiel auch die Funktionen für das Erstellen von Webprojekten in OpenOffice unerkannt, obwohl die einzelnen Teilprogramme durchaus schon lange ihre Inhalte als HTML-Seite abspeichern können. Netzwelt zeigt, was dabei zu beachten ist.

OpenOffice.org - OpenOffice.org besitzt einen praktischen Assistenten, um Dateien in HTML umzuwandeln. (Bild: Netzwelt)
OpenOffice.org besitzt einen praktischen Assistenten, um Dateien in HTML umzuwandeln. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1HTML-Datei im Writer
  2. 2Format, Text und Bild
  3. 3Links und Verzeichnis
  4. 4Tabelle und Präsentation
  5. 5Fazit

In den vergangenen Monaten machte OpenOffice.org eher negative Schlagzeilen: Nachdem sich ein großer Teil der Programmierer mit dem neuen Hauptsponsor Oracle nicht mehr wohl gefühlt hat, wurde das Konkurrenzprojekt LibreOffice aus der Taufe gehoben. Kürzlich hat Oracle selbst angekündigt, die Entwicklung von OpenOffice.org nun doch in eine unabhängige Trägergesellschaft zu überführen - doch außer der Ankündigung ist bisher nicht viel passiert. Mit der anstehenden Version OpenOffice.org 3.4 möchte das Projekt wieder mehr durch neue Funktionen begeistern, als durch Streitigkeiten der Open-Source-Community.

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HTML-Datei im Writer

Praktisch jede moderne Textverarbeitung kann neben klassischen Dokumenten geschriebenen Text auch als HTML-Datei abspeichern – natürlich unterstützt auch OpenOffice.org Writer diese Funktion. Im direkten Vergleich mit Microsoft Office Word hat die freie Anwendung aber den Vorteil, dass der generierte HTML-Quellcode deutlich hochwertiger ist - die Konkurrenz auf Redmond ist dafür berüchtigt, dass sich damit erzeugte Dateien praktisch in keinem anderen Programm nachbearbeiten lassen, ohne dass Formatierungen verloren gehen. Genau das ist aber besonders wichtig, da eine normale Textverarbeitung eben niemals ein vollständiger Ersatz für ausgereifte Webeditoren wie Adobe Dreamweaver oder NetObjects Fusion sein kann.

Sobald eine Textverarbeitung für das Erstellen von Webseiten genutzt wird, hat der Benutzer genau die gleichen Möglichkeiten wie in einem Content Management System mit WYSIWYG-Modus. In OpenOffice.org 3.3  sind die Web-Möglichkeiten aber durchaus gut versteckt: Im Start-Dialog gibt es keinen eigenen Punkt dafür, lediglich im Menüpunkt für neue Dateien hat sich ein Eintrag für HTML-Dateien eingeschlichen. Dieser ist im Grunde genommen aber ein Schwindel: Er suggeriert dem Anwender, er starte nun einen eigenständigen Webeditor, der als Programmteil in OpenOffice.org auf einer Stufe mit den Komponenten Writer, Calc, Draw und Co. steht. Beim Webeditor handelt es sich im Grunde um die normale Textverarbeitung, deren Anzeige aber vom klassischen Dokumenten-Modus auf Weblayout umgeschaltet wurde. Dazu muss man nicht zwingend den HTML-Eintrag auswählen: Nutzer können auch im Ansicht-Menü die Anzeige umschalten.

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

Websites in Wysiwyg Editoren zu basteln ist doch böse.:D

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