Die Windows-Verwaltung in die Cloud bringen

Microsoft Intune im Test: Die Windows-Verwaltung im Web

Es gibt so viele schöne Dinge, die man mit einem modernen Computer anstellen kann - allerdings nehmen die täglichen Verwaltungsaufgaben schon bei drei oder noch mehr Windows-PCs zu Hause oder im Büro so viel Zeit ein, dass man sich eine zentrale Lösung, etwa zum Einspielen von Updates wünscht. Diese gibt es für Windows bereits seit Jahren, war allerdings bisher nur professionellen Nutzern im geschäftlichen Umfeld vorbehalten. Mit der Cloud-Anwendung Intune kommt nun ein Dienst für alle PC-Anwender.

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Windows Intune ermöglicht eine zentrale Steuerung mehrerer PCs im Web. (Bild: Microsoft/Netzwelt)
Windows Intune ermöglicht eine zentrale Steuerung mehrerer PCs im Web. (Bild: Microsoft/Netzwelt)
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Nur mit einer Live ID
  2. 2Intune Konfiguration
  3. 3Schutz und Programme
  4. 4Fazit
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Zum ersten Mal wurde Windows Intune auf der CeBIT 2011 vorgestellt, mittlerweile ist der Cloud-Dienst für jeden interessierten Nutzer im Netz buchbar. Die Kommunikation von Microsoft richtet sich zunächst einmal an Geschäftskunden, insbesondere kleine und mittelständische Firmen - das ist nicht ungewöhnlich, da der IT-Konzern gerne neue Produkte vor der Veröffentlichung für private Anwender erst im professionellen Bereich ausprobiert. Windows Intune ist heute aber schon für jeden Nutzer buchbar. Netzwelt nimmt den neuen Cloud-Dienst näher unter die Lupe und prüft, welchen Sinn die Funktionen des Angebots haben.

Nur mit einer Live ID

Obwohl Intune bereits offensiv auf der Microsoft-Webseite angeboten wird, befindet sich der Dienst immer noch im Teststadium. Neben den Vereinigten Staaten und Kanada kann das Angebot in den meisten Staaten der Europäischen Union (natürlich auch Deutschland und Frankreich, aber beispielsweise ohne Ungarn) in derzeit zehn Sprachen gebucht werden. Damit die Verwaltungsumgebung auch problemlos arbeiten kann, muss auf den Zielsystemen der Nutzer mindestens das Betriebssystem Windows XP mit Service Pack 3 laufen - natürlich klappt der Einsatz auch unter Vista und Windows 7. Zu beachten ist dabei aber, dass die Windows-Editionen für Einsteiger nicht unterstützt werden: Bei Windows XP muss es mindestens die Professional-Version sein, Vista und Windows 7 sollten zwingend in der Enterprise, Professional oder Ultimate-Variante laufen.

Der Lizenzpreis für Windows Intune beginnt bei elf Euro im Monat für jeden PC, der aus der Cloud gesteuert wird. Microsoft bietet den Kunden satte Rabatte, die allerdings erst ab zehn beziehungsweise 50 aktivierten PCs beginnen. Für Endkunden dürfte diese Kategorie kaum erreichbar sein, es sei denn in der Großfamilie besitzt jeder neben dem Notebook und Desktop-PC noch ein Tablet mit Windows 7.

Interessierte Anwender haben die Möglichkeit, sich ein kostenloses Konto bei Intune für 30 Tage anzulegen. Für die Registrierung ist, egal ob Test-Account oder bezahltes Abonnements, eine Windows Live ID Voraussetzung. Damit kann jeder mit einem E-Mail-Konto bei Hotmail oder dem MSN Messenger den Dienst kurzfristig einsetzen.

Die Management-Oberfläche von Windows Intune ist sehr übersichtlich. (Bild: Netzwelt)
Die Management-Oberfläche von Windows Intune ist sehr übersichtlich. (Bild: Netzwelt)

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