Kompaktes Gehäuse, Wechselobjektive und HD-Videos
Olympus Pen E-PL2 im Test: Gelungene Systemkamera
Bei der Pen E-PL2 handelt es sich um die neueste Systemkamera von Olympus. In ihrem kompakten Gehäuse steckt ein größerer Bildsensor als in den meisten Kompaktkameras. Mit Wechselobjektiven und einer vollständigen manuellen Steuerung eignet sich die Kamera auch für anspruchsvolle Fotografen.
Olympus PEN E-PL2: Olympus stattet seine Systemkamera Pen E-PL2 mit einem Live-MOS-Sensor aus. Dem Fotografen stehen mehrere Wechselobjektive zur Auswahl. Zum Video: Olympus PEN E-PL2
Inhaltsverzeichnis
- 1Größerer Bildsensor als Kompaktkameras
- 2Komfortable Bedienung und manuelle Einstellungen
- 3Gute Fotos, mittelmäßige Videos
- 4Metall-Kunststoffgehäuse und HDMI-Anschluss
- 5Fazit: Gute Systemkamera für schöne Bilder
Größerer Bildsensor als Kompaktkameras
Olympus baut in die Pen E-PL2 einen Highspeed-Live-MOS-Sensor mit einer Größe von 4/3 Zoll ein. Bei Kantenlängen von 17,3 x 13 Millimetern liefert der Chip Fotos mit einer Auflösung von 13,1 Megapixeln und Videos in HD-Auflösung. Der Bildstabilisator verschiebt den Sensor horizontal und vertikal, um Bewegungen der Kamera auszugleichen.
Am Micro-Four-Thirds-Bajonett schließt der Fotograf Wechselobjektive an die E-PL2 an. Zum getesteten Kamera-Kit gehört ein Zuiko-Objektiv mit einer Brennweite von 14 bis 42 Millimeter. Durch die Brennweitenverlängerung der Kamera verdoppelt sich die reale Brennweite auf 28 bis 84 Millimeter. Der Autofokus arbeitet schneller als bei Kompaktkameras, erreicht aber nicht die Geschwindigkeit von Spiegelreflexmodellen.
Das interne Blitzlicht der E-PL2 klappt sehr weit nach oben aus, trotzdem wirft das Objektiv bei der kleinsten Brennweite einen Schatten auf die Aufnahme. Abhilfe könnte ein externes Blitzlicht schaffen, dass der Nutzer am Zubehörschuh anbringt.
Im Aufnahmeprogramm "iAuto" nimmt die Olympus E-PL2 dem Nutzer alle Einstellungen ab. Gleiches gilt für die 22 Szenenprogramme mit Voreinstellungen für unterschiedliche Fotosituationen und die sechs Kunstfilter. Will der Fotograf einige oder alle Belichtungseinstellungen selbst auswählen, muss er den manuellen Modus oder einen der halbautomatischen Modi Programm-, Zeit- oder Blendenautomatik auswählen.
Olympus Pen E-PL2 im Test
Die Spiegelreflexaufnahmeprogramme Manuell, Programm-, Blenden- und Zeitautomatik ergänzt um Szenenprogramme und Kunstfilter.
Energie liefert ein Lithium-Ionen-Akku und als Speichermedium dienen SD-Karten.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der E-PL2 verfügt über eine Auflösung von 460.000 Pixeln und dient als Sucher sowie zur Bildkontrolle. Über den Zubehörschuh kann der Fotograf zusätzlich noch einen elektronischen Sucher an der Kamera befestigen. Auf der Anzeige sind viele Details zu erkennen, zusätzlich verfügt sie über große Blickwinkel, die bei fast 180 Grad liegen.
