Digitaltechnik besiegt Analog-Waffen

Kommentar: Hightech und Waffenkontrolle

Die Beschreibung von Barack Obamas Antiterror-Aktion, in der Osama bin Laden und einige seiner Begleiter getötet worden, erinnert fast an ein Computerspiel. Schon das Foto von Obama und seinen Mitarbeitern, die mit aufgeklappten Notebooks, Papieren und Kaffeebechern zusammensitzen und gespannt auf einen Bildschirm schauen, auf dem offenbar gerade ein Live-Stream die Aktion der Navy Seals zeigt, weckt Assoziationen an ein Online-Spiel, wenngleich recht makabere.

Beispiele klassischer Waffentechnik: Eine Walther PKK und eine Handgranate des US-Militär. (Bilder: Walther, Wikimedia Commons)
Beispiele klassischer Waffentechnik: Eine Walther PKK und eine Handgranate des US-Militär. (Bilder: Walther, Wikimedia Commons)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Digitaltechnik besiegt Analog-Waffen
  2. 2Verbraucherkontrolle übers Internet
  3. 3Erbeerjoghurt und Kalaschnikow
  4. 45 Vorschläge zur Waffenkontrolle

Auch die Aktion selbst wäre ohne Computertechnik nicht möglich gewesen. Elite-Soldaten, die lautlos mit Stealth-Hubschraubern landen, die Live-Übertragung der Aktion über Satellit, bei denen die Hubschrauber angeblich als WLAN-Relais dienten oder die mobilen biometrischen Erkennungssysteme, die genutzt wurden, um bin Laden per Iris-Scan und Gesichtserkennung zu identifizieren, dies alles zeigt die Überlegenheit des modernen Hightech-Arsenals.

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Digitaltechnik besiegt Analog-Waffen

Die Terroristen sind zumindest waffentechnisch gesehen deutlich unterlegen. Sprengstoff, Handgranaten, Pistolen und Sturmgewehre, die typischen Mordinstrumente sind sozusagen noch Waffen des Analog-Zeitalters. Die Konstruktion dieser Waffen geht teilweise noch auf die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts zurück. Es sind sozusagen Analog-Waffen.

Das Problem dabei ist nur, dass man auch mit alten Waffen noch eine Menge Unheil anrichten kann. Das zeigt sich nicht nur am Terrorismus, sondern auch in Bürgerkriegen im Nahen Osten oder in Afrika. Sauberes Wasser, Grundnahrungsmittel oder Medikamente fehlen an allen Ecken und Enden, doch der Nachschub an Munition, Handgranaten und Sturmgewehren scheint nie zu versiegen.

Verbraucherkontrolle übers Internet

Da erscheint der Gedanke, dass man mit Computertechnik, Internet und Hightech die Nutzung dieser Mordinstrumente einschränken könnte, eigentlich ganz logisch. Schließlich wird auch der Gebrauch von Konsumgütern elektronisch kontrolliert. Software muss online aktiviert werden, Handys sind jederzeit ortbar und Drucker verweigern den Dienst, wenn man nicht die Originalkartusche des Herstellers einsetzt.

Die Hightech-Kontrolle des Konsumenten in Industriestaaten ist allgegenwärtig, während das grausame Treiben in Bürgerkriegsgebieten oder Diktaturen kaum kontrolliert wird.

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Beiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Unglaublich! Diese Story hatte ich niemals geglaubt :)

Ein weiteres Problem wäre die Sicherheit. Wäre ja durchaus etwas gefährlich, wenn Hacker auf einen Schlag alle Angriffs und Abwehrsysteme Amerikas abschalten könnten.

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