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HTC 7 Pro im Test: Slider-Handy mit Windows Phone 7 Fünfzeilige QWERTZ-Tastatur, hochklappbares Display

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Mit seinem umfangreichen Office-Paket und der komfortablen QWERTZ-Tastatur könnte das HTC 7 Pro ins Spitzenfeld der Business-Handys vordringen. Für eine Spitzenplatzierung reicht es im netzwelt-Test aufgrund von Mängeln im Betriebssystem jedoch nicht ganz.

HTC ist einer von insgesamt sechs Herstellern, die Geräte mit Microsofts neuem Handy-OS Windows Phone 7 (WP7) anbieten oder an Modellen arbeiten. Mit dem HTC 7 Pro bringt der Hersteller mittlerweile sogar sein viertes WP7-Handy auf den deutschen Markt. Es ist das erste seiner Art mit einer ausschiebbaren, vollwertigen QWERTZ-Tastatur.

HTC 7 Pro

Diese Tastatur umfasst fünf Zeilen mit großen Tasten, die einen klaren Druckpunkt aufweisen. Das macht das Tippen auf dem HTC 7 Pro sehr angenehm. HTC reichert die Tastatur zudem mit einigen Komfort-Funktionen an. Mittels Pfeiltasten navigiert der Nutzer treffsicher auch durch längere Texte. Über eine Symbol- und eine Smilie-Taste lassen sich schnell Sonderzeichen oder lustige Gesichter in SMS oder Mails einbauen.

Auch praktisch ist die separate Umlauttaste. Hat der Nutzer beispielsweise ein "a", "e", oder "o" getippt, reicht ein Tastendruck auf diese aus und er kann den geschriebenen Buchstaben schnell in einem Umlaut verwandeln oder Akzentstriche setzen. Die Taste steht auch für andere Buchstaben, etwa "c" oder "s" zur Verfügung. Diese lassen sich damit etwa in das Copyright-Symbol oder in "ß" verwandeln. Statusleuchten zeigen zudem, wie von der PC-Tastatur gewohnt, an, ob gerade die Großschreibung oder die alternative Tastenbelegung aktiviert ist.

Slider-Mechanismus mit Tücken

Weniger überzeugend war dagegen im Test der Slider-Mechanismus. Schiebt der Nutzer das Display weg, um an die Tastatur zu gelangen schleift dieses deutlich hörbar über das Unterteil des Handys. Der Bildschirm steht im ausgeschobenen Zustand leicht schräg, was beim Tippen für einen angenehmen Blickwinkel sorgt. Um ihn wieder einzufahren, muss der Nutzer ihn herunterdrücken und kann ihn erst dann schieben.

Allerdings kommt es dabei darauf an, an welcher Stelle er das Display anfasst. Einschieben lässt es sich nur, wenn er es mittig drückt. Übt er dagegen am oberen oder unteren Rand Druck aus, verhakt sich das Display beim Zurückschieben. Um die Akkuabdeckung abnehmen zu können, muss das Display ebenfalls ausgeklappt werden, da es ansonsten den entsprechenden Ansatzpunkt verdeckt.

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Jan Kluczniok
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