Das Programmpaket von Adobe kann jetzt auch gemietet werden

Adobe Creative Suite 5.5: Update für das Multimedia-Paket

Adobe Systems gehört zu den wenigen Software-Herstellern, die für ihre Produkte saftige Lizenzpreise verlangen können und trotzdem keine nennenswerte Konkurrenz befürchten müssen. Seit Jahren gilt die Creative Suite als absolutes Referenzprodukt für alle Belange im Bereich Multimedia. Mit der Version 5.5 erhalten die Komponenten jetzt eine kleine Aktualisierung.

Die Adobe Creative Suite 5.5 gibt es wie bisher in mehreren Varianten. (Bild: Netzwelt/Adobe)
Die Adobe Creative Suite 5.5 gibt es wie bisher in mehreren Varianten. (Bild: Netzwelt/Adobe)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Neues Miet-Modell
  2. 2Preise und Upgrades
  3. 3Noch mehr HTML5
  4. 4Fazit
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Die kleine Aktualisierung der Creative Suite war eigentlich nicht absehbar, da Adobe Systems normalerweise eher den großen Versionssprung bevorzugt: Die Adobe Creative Suite 3, präsentiert im März 2007, wurde im November 2008 auf Version 4 aktualisiert, um dann im April 2010 die aktuelle Creative Suite 5 vorzustellen. Die Kunden hatten sich also auf einen Release-Zyklus von knapp eineinhalb Jahren eingestellt, erhalten jetzt aber schon nach knapp zwölf Monaten die neue Ausgabe. Der kürzere Zyklus soll beibehalten werden, da Adobe schneller auf technische Veränderungen reagieren will und ein neues Preismodell einführt.

Neues Miet-Modell

Im Vergleich zu der Creative Suite 5 hat sich an den Varianten des Multimedia-Pakets kaum etwas geändert: Es gibt wie bisher die so genannte Master Collection, die alle Teilprogramme beinhaltet und bei einem Listenpreis in Höhe von 3.099 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer) geringfügig teurer ist als der Vorgänger. Zu ihr gehören die Komponenten Adobe Photoshop Extended, Illustrator, InDesign, Acrobat Pro, Flash Catalyst, Flash Builder, Flash Professional, Dreamweaver, Fireworks, Contribute, Premiere Pro inklusive OnLocation und Encore, After Effects, Adobe Audition und einige Hilfsprogramme. Für Umsteiger lohnt das Update auf die Creative Suite 5.5 schon deshalb, weil die neue Version endlich das aktuelle Adobe Acrobat X mitbringt. (Die Creative Suite 5.0 wurde noch mit Acrobat 9 angeboten, obwohl die neue X-Version längst verfügbar war.)

Mit den Zusammenstellungen Creative Suite Design Standard, Design Premium, Web Premium und Production Premium bedient Adobe jeweils spezielle Zielgruppen, zum Beispiel Webdesigner oder den Markt für Audio- und Video-Schnitt. Jede Ausgabe der Creative Suite 5.5 lässt sich einmalig bezahlen, kann neuerdings aber auch gemietet werden: Adobe listet für das gesamte Paket und jedes Einzelprogramm einen Preis auf seiner Website, der für die monatliche Miete der Anwendung entrichtet werden muss. Damit will der Software-Hersteller nach eigener Aussage solche Kunden ködern, die den hohen Lizenzpreis nicht sofort bezahlen können oder keine Upgrade-Lizenz mehr erhalten. Auch solche Anwender, die lediglich für wenige Monate ein Programm benötigen, will Adobe damit zufriedenstellen - als Zielgruppe werden hier beispielsweise Freiberufler genannt.

Bisher gibt es nur auf der US-Webseite genaue Mietpreise zu sehen. (Bild: Netzwelt/Adobe)
Bisher gibt es nur auf der US-Webseite genaue Mietpreise zu sehen. (Bild: Netzwelt/Adobe)

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Beiträgeinsgesamt 1 Beitrag

(Pauschal) mieten ist ja gut und schön - aber noch besser und auch für private Nutzung akzeptabel wäre (und das wäre technisch möglich): Ich muss nur Miete für das Programm zahlen, welches ich tatsächlich (z.B....

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