Nur 8 Gigabyte interner Flashspeicher

Nintendo: Neue Konsole soll weiterhin ohne Festplatte auskommen

Der für gewöhnlich gut informierte Spieleblog Kotaku hat von anonymen Informanten neue Details zu Nintendos geplantem Wii-Nachfolger erhalten. So soll die Konsole zwar grafisch eine ähnliche Leistung bieten wie Sonys Playstation 3 oder Microsofts Xbox 360. Eine Festplatte will der Hersteller aber nicht verbauen. Der Vertrieb von Spielen oder Filmen via Download erscheint daher eher unwahrscheinlich.

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Intern soll das System gerade einmal einen acht Gigabyte großen Flash-Speicher bieten. Zum Vergleich: Die Xbox 360 hat je nach Ausführung bis zu 250 Gigabyte Speicher, Sonys Playstation 3 teilweise sogar über 300 Gigabyte. Angesichts des Speicherplatzbedarfs aktueller Games und Add-Ons erscheint ein Vertrieb von Spielen via Download für das Nintendo-System daher unrealistisch. Lediglich Neuauflagen alter Klassiker, so genannte Retro-Games, dürfte Nintendo wie auch bei der Wii wieder zum Download anbieten. Kotaku geht zudem davon aus, dass der Videodienst Netflix auf dem Wii-Nachfolger nutzbar sein wird. Bei Netflix werden die Filme nicht auf dem Gerät gespeichert, sondern lediglich über das Internet gestreamt.

Speichermedium soll bis zu 25 Gigabyte fassen

Das verwendete Speichermedium wird laut Kotaku-Informationen bis zu 25 Gigabyte an Daten fassen. Grafisch soll Nintendos Konsole eine HD-Auflösung bieten, unklar ist aber noch ob das System auch Full-HD-Auflösungen (ab 1080p) unterstützt. Highlight der Konsole soll Gerüchten zufolge ein neuer Controller sein. Dieser bietet einen integrierten Touchscreen.

Das Display kann dabei ähnlich wie beim Nintendo 3DS als zusätzliches Bedienelement fungieren oder den aktuellen Bildschirminhalt wiedergeben. Nutzer sollen damit den Controller in einem gewissen Umkreis um die Konsole auch als Handheld verwenden können. Offiziell vorstellen will Nintendo den Wii-Nachfolger Anfang Juni auf der Spielemesse E3.

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