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Acer Aspire 5750G im Test: Leistungsstarkes Notebook für unter 1.000 Euro
Nvidia Geforce GT 540M und Intel Core i7-2630QM

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Ein schneller Core i7-Prozessor und die neue Geforce Grafikkarte GT 540M zeichnen den Acer Aspire 5750G aus. Das Notebook ist zwar auch in günstigeren Konfigurationen erhältlich, doch auch das leistungsstärkere Testgerät bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Acer bietet seine Aspire-Notebooks der 5750G-Serie in zahlreichen Ausstattungsvarianten an. Die leistungsstärkste Version verfügt über einen Core i7-Prozessor und eine Geforce-Grafikkarte und kostet trotzdem weniger als 1.000 Euro.

Die teuerste Konfiguration

Egal wie die restliche Konfiguration aussieht, alle Acer Aspire 5750G verfügen über einen 15,6 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Der Monitor ist verspiegelt, aber die Reflexionen halten sich in Grenzen und stören weniger als zum Beispiel beim Samsung QX412. Die Betrachtungswinkel der Anzeige erreichen in der horizontalen jeweils rund 45 Grad. Bei der Neigung des Displays fällt der Spielraum für den Betrachter kleiner aus, bereits nach rund 20 Grad lässt sich der Inhalt des Bildschirms nur noch schwer erkennen.

Im Handel ist das Aspire 5750G wahlweise mit Core i3-, i5- oder i7-Prozessor, einer von zwei Nvidia-Grafikkarten und unterschiedlich großen Festplatten und Arbeitsspeicher erhältlich. Im Testgerät befinden sich mit dem auf 2,0 Gigahertz getakteten Core i7-Prozessor 2630-QM von Intel und der Geforce-Grafikkarte GT 540M von Nvidia die aktuellen Vorzeige-Komponenten für Notebooks der beiden Hersteller.

Acer installiert auf dem 5750G Windows 7 Home Premium. Das Testgerät verfügt über einen vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher und eine 640 Gigabyte große Festplatte. Mit dem optischen Laufwerk kann der Nutzer nicht nur CDs und DVDs lesen sondern auch schreiben.

Acer Aspire 5750G im Test

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Notebook mit schnellem Core i7-Prozessor und flotter Geforce-Grafikkarte.

Leistungsstarke Hardware und eine vernünftige Akkulaufzeit

Der sechszellige Lithium-Ionen-Akku des Acer Aspire 5750G weist eine Kapazität von 4.400 Milliamperestunden auf. Damit erreicht das Notebook Akkulaufzeiten im guten Mittelfeld. Bei der Filmwiedergabe macht die Batterie nach 156 Minuten schlapp, verfasst der Nutzer Texte, reicht die Energie 183 Minuten lang. Diese Laufzeiten markieren die Untergrenze und lassen sich mit Stromsparoptionen - WLAN ausschalten, Bildschirmhelligkeit reduzieren - verlängern.

Bei dem im getesteten Aspire 5750G verbauten Core i7-Prozessor 2630QM handelt es sich um den momentan schnellsten Notebook-Chip. Im Benchmark-Test Cinebench 11.5 erreicht er 4,94 Punkte - ein Wert von dem die meisten Core i5- und i3-Varianten weit entfernt sind.

Mit der Geforce GT 540M befindet sich Nvidias neuester mobiler Grafikprozessor in dem Notebook. Er schafft unter Cinebench 11.5 stolze 24,21 Bilder pro Sekunde. Der Vorgänger GT 520M, der zum Beispiel im bereits erwähnten Samsung QX412 steckt, schafft nur 15,40 Bilder pro Sekunde. Für Spiele und Grafikanwendungen eignet sich die neue Geforce, die auch die CUDA- und Optimus-Technologien beherrscht, sehr gut. Wer jedoch aktuelle 3D-Titel in höchster Detailstufe spielen will oder Unmengen an Fotos und Videos bearbeitet, sollte einen Blick auf die Radeon HD 6850M von AMD werfen, die unter anderem im Acer Aspire 5950G arbeitet und 39,09 Bilder pro Sekunde schaffte.

Festplattengeschwindigkeit 640GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
31,3 MB/sek.90,2 MB/sek.64,5 MB/sek.17,4 ms

Die Geschwindigkeit der Festplatte des Aspire 5750G liegt unauffällig im üblichen Rahmen der Notebookspeicher. Unter Last muss der Lüfter des Notebooks ordentlich arbeiten, ist in völliger Ruhe deutlich zu hören, wird aber immer noch von Musik oder Gesprächen in Zimmerlautstärke übertönt.

Tastatur mit Zahlenblock und ein fast gelungenes Touchpad

Das Acer Aspire 5750G verfügt über angenehm große Handballenablagen. Allerdings ist das Touchpad vier bis fünf Zentimeter zu weit links positioniert, so dass der Nutzer je nach Handhaltung beim Tippen auf der Tastatur leicht aus Versehen den Cursor bewegt.

Die Tastatur verfügt über einen Zahlenblock und alle Standard-Tasten einer herkömmlichen PC-Tastatur. Wichtige Tasten sind durch Form und Größe hervorgehoben und die normalen Buchstaben-Knöpfe weisen eine angenehm große Fläche auf, nur die Pfeiltasten fallen ärgerlicherweise kleiner als üblich aus. Trotzdem sind die Abstände nicht zu eng, die Anschläge der einzelnen Tasten allerdings sehr weich.

Das Touchpad des Aspire 5750G ist direkt in die Handballenablage eingelassen, reagiert ohne Verzögerungen auf Berührungen und bewegt der Mauszeiger zügig über den Bildschirm. Leicht hervorgehoben ist die rechte Kante des Touchpads mit dem der Nutzer zum Beispiel auf Webseiten scrollen kann.

Die durchgängige Touchpadtaste ist vom Touchpad abgetrennt und in der Mitte sehr fest. Aber bereits nur einen Zentimeter nach rechts oder links kann der Nutzer mit ihr klicken. Die Druckpunkte der Touchpadtaste fallen angenehm deutlich aus.

DVD-Brenner und USB 3.0

Das Gehäuse des Acer Aspire 5750G besteht aus Kunststoff und zeigt sich ordentlich verarbeitet. Selbst unter starkem Druck gibt die Tastatur nicht nach, allerdings klappert der Deckel ein wenig, wenn man auf ihn klopft. Das DVD-Laufwerk macht wie bei eigentlich allen Notebooks nicht den stabilsten Eindruck.

Acer stattet das Aspire 5750G mit zahlreichen Schnittstellen aus. Neben zwei USB-2.0- gehören auch ein USB-3.0- sowie je ein VGA- und ein HDMI-Anschluss zur Ausstattung. Ins Internet gelangt das Notebook wahlweise über ein LAN-Kabel oder drahtlos per WLAN. Über Bluetooth überträgt der Laptop Daten über kurze Entfernungen ebenfalls durch die Luft. Ein Kartenlesegerät und zwei Audio-Buchsen runden die Ausstattung ab.

Fazit: Viel Rechenkraft zum fairen Preis

Der Acer Aspire 5750G ist eine lohnende Investition für alle Anwender, die ein Notebook mit großer Rechenkraft benötigen, auf ausgefallenes Design verzichten können und nicht übermäßig viel Geld ausgeben wollen. Nur Gamer, die alle aktuellen Spiele mit höchster Detailstufe spielen wollen, müssen ein paar Euro mehr investieren.

Je nach Ausstattung kostet das Acer Aspire 5750G bei Online-Händlern zwischen 750 und 1.000 Euro, wobei die getestete Konfiguration das obere Ende der Preisspanne markiert. Die günstigeren Modelle verfügen über weniger Arbeitsspeicher, kleinere Festplatten, langsamere Prozessoren und eine leistungsschwächere Grafikkarte.

In einer ähnlichen Preisklasse wie das Acer Aspire 5750G ist zum Beispiel das Samsung QX412 angesiedelt, dessen Hardware aber weniger Leistung bringt und das auch mit der übrigen Ausstattung und Verarbeitung nicht überzeugen kann. Das Sony Vaio CA verfügt bei einem ähnlichen Preis ebenfalls über weniger Leistung, der Gesamteindruck fällt aber besser aus. An die Leistung des Aspire 5950G reicht das 5750G nicht ganz heran, kostet dafür aber auch rund ein Drittel weniger.

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Ein schneller Core i7-Prozessor und die neue Geforce Grafikkarte GT 540M zeichnen den Acer Aspire 5750G aus. Das Notebook ist zwar auch in günstigeren Konfigurationen erhältlich, doch auch das leistungsstärkere Testgerät bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Das Acer Aspire 5750G ist in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich: Die teuerste und leistungsstärkste überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
http://www.netzwelt.de/news/86510-acer-aspire-5750g-test-leistungsstarkes-notebook-1-000-euro.html
2011-05-04 15:00:24
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