Flache Kamera mit Touchscreen, vierfachem Zoom und 3D-Funktionen

Sony Cybershot TX100V im Test: GPS-Kamera mit Orientierungsproblemen

Dass GPS-fähige Kameras nicht mehr über einen Buckel verfügen müssen, zeigt Sony mit der Cybershot TX100V. Die Vorderseite des flachen Gehäuses ohne hervorstehende Teile dominiert ein großer Schieber, den der Nutzer öffnen muss, um das Objektiv freizulegen. Die Rückseite nimmt ein Touchscreen fast komplett ein.

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Sony Cybershot TX100V: Die Sony Cybershot TX100V verfügt über einen GPS-Empfänger und nimmt Full-HD-Videos auf. Die Bedienung erfolgt über einen 3,5 Zoll großen OLED-Touchscreen. Zum Video: Sony Cybershot TX100V

Inhaltsverzeichnis

  1. 13D-Produktion und GPS ohne Orientierung
  2. 2Sensibler Touchscreen
  3. 3Wenige Details und kaum Bildrauschen
  4. 4Memory Stick oder SD-Speicherkarte
  5. 5Fazit: Zu viele Mängel
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3D-Produktion und GPS ohne Orientierung

Sony baut in die Cybershot TX100V einen hauseigenen Exmor-R-CMOS-Bildsensor mit einer maximalen Auflösung von 16,2 Megapixeln ein. Der Chip verfügt mit 1/2,3 Zoll über die gleiche Fläche, wie die Sensoren der allermeisten anderen Kompaktkameras.

Das innenliegende Objektiv der Cybershot TX100V bietet dem Fotografen einen vierfachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 25 bis 100 Millimeter. Das Objektiv bewegt sich gemächlich, aber ein schnelleres Tempo wäre bei diesem kleinen Zoombereich auch eher störend. Der Autofokus arbeitet angenehm zügig.

Der Fotograf kann bei der Sony Cybershot TX100V zwar weder Blende noch Belichtungszeit festlegen, hat dank fünfzehn Szenenprogrammen und einer Programmautomatik aber einen großen Spielraum bei der Bildgestaltung. In der "intelligenten" und der "überlegenen" Automatik - wie Sony weitere Aufnahmeprogramme nennt - übernimmt die Kamera alle Einstellungen.

Darüber hinaus verfügt die TX100V über einen Schwenk-Panorama-Modus bei dem der Nutzer nach dem Drücken des Auslösers nur die Kamera gleichmäßig in eine Richtung bewegen muss. Die Kamera setzt aus vielen Einzelbildern eine große Aufnahme zusammen. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch das 3D-Schwenkpanorama, bei dem die Kamera versucht, auch noch eine räumliche Bildwirkung zu erzielen. Mit dem 3D-Standbild und dem 3D-Schwenk-Multi-Angle will Sony seinen Kunden ebenfalls die einfache Produktion von 3D-Inhalten ermöglichen. Die räumliche Wirkung der Aufnahme hängt allerdings stark vom jeweiligen Motiv und der weiteren technischen Ausstattung (3D-Fernseher etc.) ab.

Sony Cybershot TX100V im Test

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Auf der Rückseite der Cybershot TX100V befindet sich ein 3,5 Zoll großer Touchscreen, der als Sucher, Bedienelement und zur Bildwiedergabe dient. Der OLED-Bildschirm verfügt über eine hohe Auflösung von 1,2 Megapixeln und bietet ein gut erkennbares Bild mit zahlreichen Details. Die Betrachtungswinkel fallen mit jeweils rund 160 Grad angenehm groß aus. Im Sonnenlicht stößt allerdings auch dieses Display an seine Grenzen und lässt sich nicht mehr ablesen. Bei einem Touchscreen, der zur Bedienung der Kamera dient, ist dies besonders ärgerlich.

Während des Tests stellte das GPS-Modul in der Cybershot TX100V die Geduld des Nutzers auf die Probe. Die Verbindung zu den Satelliten stellte die Kamera erst nach einer ungewöhnlichen langen Wartezeit von über zehn Minuten her - vorausgesetzt, der Fotograf hat die Stromsparoption deaktiviert, da sie sich sonst vorher abschaltete. Zum Vergleich: Die ebenfalls von Sony stammende Cybershot HX7V benötigte beim ersten Kaltstart keine fünf Minuten, um ihren Standort zu bestimmen.

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