Vor allem bei Großunternehmen

Bitkom: Jobs per Klick- Online-Bewerbungen immer gefragter

Laut einer aktuellen Studie, die im Auftrag von Bitkom durchgeführt wurde, verlangen immer mehr Unternehmen Bewerbungen über das Internet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte ein starker Anstieg verzeichnet werden.

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Das Marktforschungsinstitut Aris hat die repräsentative Umfrage durchgeführt. Demnach fordern bereits 39 Prozent der Firmen in Deutschland eine Online-Bewerbung. Im Vorjahr bevorzugten dagegen lediglich 27 Prozent Bewerbungsschreiben über das Internet. Von den 39 Prozent entfällt die Mehrheit auf E-Mail-Bewerbungen (28 Prozent). Elf Prozent bieten auf ihrer Internetseite Online-Formulare für die Bewerbungen an.

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Brief-Bewerbung noch nicht vom Tisch

Dennoch wünscht sich die knappe Mehrheit (43 Prozent) auch weiterhin die Bewerbungsmappen in Papier-Form. Im vergangenen Jahr sprachen sich mit 61 Prozent noch deutlich mehr Befragte für den traditionellen Bewerbungsweg aus. 17 Prozent der Unternehmen favorisieren den aktuellen Ergebnissen zufolge keinen der beiden Wege.

Bitkom-Präsident Professor August-Scheer erklärte, dass gerade bei großen Unternehmen die Bewerbungsprozesse in der Regel digital laufen würden. So würden 61 Prozent der befragten Großunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro eine elektronische Bewerbung verlangen. Bei kleineren Unternehmen - bis eine Millionen Euro Umsatz - liegt der Anteil nur bei 37 Prozent. Allerdings machen die kleinen Firmen den Großteil der Betriebe aus.

Panne bei der Unesco

Im vergangenen Jahr hat der Branchenverband Nutzern geraten zwei E-Mail-Adressen zu nutzen. Darunter eine offizielle Adresse, die mindestens den Nachnamen enthalten sollte. Dadurch wirkt sie seriöser und eignet sich besser für Bewerbungen. Daneben sollte eine anonyme Adresse angelegt werden, zum Beispiel für Online-Bestellungen oder Foren-Anmeldungen. Dies soll einen besseren Schutz vor Spam und Phishing-E-Mails gewährleisten.

Auch die Unesco setzt auf Online-Bewerbungen. Allerdings ist dem Unternehmen ein Fehler unterlaufen: Über die Internetseite waren wochenlang online eingereichte Bewerbungen mit allen Unterlagen öffentlich einsehbar. Erst nach einem zweiten Hinweis von außen nahm die Unesco die entsprechenden Datenbanken vom Netz.

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