Googles Vorzeigetablet
Motorola Xoom im Test: Auf Augenhöhe mit Apples iPad
Android-Tablets gibt es mittlerweile in Massen auf dem Markt - und das obwohl Google mit Android 3.0 (Honeycomb) erst jetzt eine für Tablets optimierte Version seines Handy-OS veröffentlicht hat. Motorola bringt mit dem Xoom das erste Gerät mit dieser auf den Markt. Die Erwartungen sind hoch, zumal Google das Gerät als Referenzmodell bei der Vorstellung von Honeycomb nutzte. Und diese hohen Erwartungen werden nicht enttäuscht: Im netzwelt-Test präsentiert sich das Xoom auf Augenhöhe mit Apples iPad.
Motorola Xoom: Das Motorola Xoom ist eines der ersten Tablet-PCs mit dem erstmals für Tablet-optimierten Google Betriebssystem Android 3.0. Im netzwelt-Test entpuppt sich das Gerät als ebenbürtiger Gegenspieler für den Branchenprimus iPad. Zum Video: Motorola Xoom
Inhaltsverzeichnis
- 1Kontaktfreudiger Tablet-PC
- 2Wie aus dem iPad gepellt
- 3Viel Touch, wenig Knöpfe
- 4Android-Altlasten
- 5Nvidias Tegra-Chip sorgt für Rechenpower
- 6Android 3.0 ohne Zugabe
- 7Zubehör
- 8Preise, Verfügbarkeit und Versionen
- 9Fazit
Der Marktstart des Xoom markiert den Auftakt einer zweiten Welle von Android-Tablets: Während die ersten Modelle mit noch für Smartphones entwickelten Android-Versionen liefen und abgesehen von Samsungs Galaxy Tab sich weitestgehend enttäuschend verkauften, will Google mit Honeycomb nun seinen Erfolgskurs auch im Tablet-Bereich fortsetzen. Die Chancen dafür stehen gut. Das Motorola Xoom zeigt sich im Test in allen Belangen auf Augenhöhe mit dem Branchenprimus iPad und übertrifft dieses teilweise sogar.
Kontaktfreudiger Tablet-PC
Während Apple sein Tablet lediglich mit einer Dock-Connector-Schnittstelle ausstattet und der Nutzer zum Anschluss an HDMI-Bildschirme beispielsweise einen teuren Adapter erwerben muss, zeigt sich das Xoom deutlich kontaktfreudiger. Motorola spendiert dem Tablet eine microUSB- und eine microHDMI-Schnittstelle. Auch der interne Speicher von 32 Gigabyte lässt sich über eine microSD-Speicherkarte erweitern. Kurios: Der Speicherkartenslot wird von Motorola erst nachträglich per Software-Update aktiviert werden. Early Adopter müssen also zunächst mit dem internen Speicher auskommen. Des Weiteren weist das Motorola Xoom einen Anschluss für Kopfhörer und einen Steckplatz für das Netzteil auf.
Motorola Xoom
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Bild vergrößern Der Tablet-PC wirkt auf den ersten Blick recht kompakt. Tatsächlich ist das Display aber 10,1 Zoll groß. (Bild: netzwelt) - Bild 2 von 8
Bild vergrößern An der Unterseite finden sich zahlreiche Anschlüsse. (Bild: netzwelt) - Bild 3 von 8
Bild vergrößern An der Oberseite können eine microSD-Karte und eine SIM-Karte eingesetzt werden. (Bild: netzwelt) - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Optisch erinnert das Xoom stark an Apples iPad. (Bild: netzwelt) - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Die Power-Taste befindet sich auf der Rückseite. (Bild: netzwelt) - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Der Tablet-PC kann auch Flash-Inhalte wiedergeben. (Bild: netzwelt) - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt Googles Honeycomb zum Einsatz. (Bild: netzwelt) - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Bislang fehlt es noch an nativen Honeycomb-Apps. (Bild: netzwelt)
Die vielen Anschlussmöglichkeiten sind vor allem auch dank der leistungsstarken Kamera auf der Rückseite sinnvoll. Motorola verbaut hier eine 5-Megapixel-Kamera, mit der sich anders als beim iPad 2 dank LED-Fotoleuchte und Auto-Fokus auch durchaus brauchbare Bilder machen lassen. Der Auslöser reagiert dabei sehr schnell, so dass sich das Xoom auch für Schnappschüsse eignet. Videos nimmt das Gerät sogar in HD-Auflösung auf (720p). Auf der Vorderseite steht zudem eine 2-Megapixel-Webcam für Videotelefonate zur Verfügung.







Beiträge
insgesamt 6 BeiträgeDas ist unser Redaktions-Hund Sunford :)
Der Hund in dem Video ist voll süß! :)
Honeycomb kann erst in der nächsten Version mit einem angepasstem Interface versehen werden. Motorola hat sich also nicht dagegen entschieden, es ist derzeit einfach nicht von google so zugelassen..
Zitat: iOS wurde anscheinend wesentlich besser programmiert (auch schon seit iOS 3.2) im Gegensatz zu Android 3.0 Diese ständigen Ruckler im Xoom sind doch furchtbare Kost! Selbst das iPad...
Dann kann ja Apple jetzt auch Motorola verklagen :D:D:D