Inklusive 3D

Denon AVR-3311: AV-Receiver mit Vollausstattung im Test

Zum hundertjährigen Firmenjubiläum brachte Denon den Oberklasse-Receiver AVR-3311 heraus. Ob die 3D-fähige Heimkino-Schaltzentrale ein würdiges Geburtstagsgeschenk ist, von dem auch die Käufer profitieren, musste der 1.400 Euro teure Bolide im netzwelt-Testlabor und -Hörraum unter Beweis stellen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Ausstattung
  2. 2Einmessautomatik
  3. 3Bildqualität und Videoverarbeitung
  4. 4Surround- und Stereo-Hörtest
  5. 5Fazit
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Ausstattung

Menschen, die sich darüber beklagen, dass aktuelle AV-Receiver den Nutzer durch viel zu viele Funktionen verwirren, brauchen diesen Test erst gar nicht zu lesen - schließlich platzt der Denon AVR-3311 fast vor Ausstattung. Das zeigt auch der Blick auf seine Rückseite, wo sich fünf HDMI-Eingänge befinden. Ein weiterer sitzt dezent unter der Klappe auf der Front versteckt.

Unter Letzterer findet netzwelt auch Anschlüsse für iPhone beziehungsweise iPod sowie für einen Speicherstick, von dem man ebenfalls Musik abspielen kann. Weiterhin ist es möglich, über das DLNA-Netzwerk oder via USB Fotos auf den Fernseher zu bringen. Und wem das noch nicht reicht, kann am Phono-Eingang einen Plattenspieler anschließen oder über den analogen AM-/FM-Tuner Internetradio hören.

Selbstverständlich kann der Japaner analoge und digitale Videoquellen hochskalieren und an seinen beiden HDMI-Ausgängen ausgeben. Dies ist allerdings nie an beiden HDMI-Schnittstellen gleichzeitig möglich. Wichtig: Nur die erste HDMI-Buchse verfügt über die ARC-Funktion, das heißt, nur über sie lässt sich der TV-Ton zum Receiver zurückleiten.

Da es sich hierbei um HDMI-Buchsen der Version 1.4a handelt, kann der AVR-3311 auch mit dreidimensionalen Bildsignalen umgehen - nicht ganz unwichtig in Zeiten von Avatar & Co. Erfreulich findet netzwelt auch die Möglichkeit, HDMI-Signale im Stand-by-Betrieb durchleiten zu können, was Strom spart.

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