Panasonic TX-P 42 V 20: Plasma-Fernseher im Test
Bildqualität Standard-Signale
Um ein ausgewogenes und natürlich wirkendes Bild zu erzielen, probierte netzwelt alle Voreinstellungen durch. Ergebnis: Mehrere davon eignen sich dazu. Der "THX"-Modus liefert lediglich ein etwas zu helles Gamma von 2,2, während bei "Kino" Rot und Grün etwas zu knallig wirken. Leider weisen alle Modi eine begrenzte Helligkeit von 97 Candela pro Quadratmeter auf, was vor allem tagsüber in hellen Räumen zum Problem werden kann.
Im dunklen Heimkino zeigen sich dagegen keine Probleme. Der Multituner sorgt für ein sauberes Bild, und zwar unabhängig vom Empfangsweg. Netzwelt empfiehlt allerdings, den Bildbeschnitt und die Rauschfilter zu deaktivieren. Spielt man PAL-Signale über HDMI zu, stellt sich eine gute Schärfe ein, wenngleich vertikale Details etwas zu grob skaliert werden. Außerdem kann in Spielfilmen bei 576i-Zuspielung gelegentlich Zeilenflimmern auftreten.
Panasonic TX-P 42 V20
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Bild vergrößern Die Anschlüsse sind vorbildlich beschriftet und leicht erreichbar. - Bild 2 von 5
Bild vergrößern Wichtige Anschlüsse, wie beispielsweise die USB-Anschlüsse, können auch von der Seite gut erreicht werden. - Bild 3 von 5
Bild vergrößern Abweichungen in der Grautreppe sind minimal, in der Praxis tauchen keine Einfärbungen auf. - Bild 4 von 5
Bild vergrößern Die Fernbedienung kommt im typischen Panasonic-Design daher und glänzt mit Übersichtlichkeit. - Bild 5 von 5
Bild vergrößern Zu den Markenzeichen des 42-Zöllers zählt die geschwärzte Filterscheibe, durch die das Bild bei Auflicht nicht so stark verblasst.
HDTV-Sehtest
Im dunklen Heimkino sehen Blu-rays hervorragend aus – Kontrast, Schwarzwert, Homogenität, Bewegungsschärfe und Farben liegen auf höchstem Niveau. Zudem weist der Panasonic – typisch Plasma-TV – keine Blickwinkelabhängigkeit auf, das heißt, seitlich sitzende Zuseher leiden nicht unter einem einbrechenden Kontrast und milchigen Farben.
Besonderes Lob gebührt dem sehr hohen Im-Bild-Kontrast von über 5.000:1, durch den vor allem Nachtszenen herrlich satt wirken. Zudem ist in Letterbox-Balken kein Restlicht zu erkennen. Bei Zuspielung von Testbildern fiel auf, dass bei Bewegungen leichte Abstufungseffekte und Flackern in bestimmten Bildinhalten auftauchen können. In der Praxis traten derlei Störungen aber so gut wie nie auf.
Lediglich in extrem schnellen Motiven kann es zu einem grün-gelblichen Nachleuchten kommen. Wer ganz genau hinsieht, kann außerdem in dunklen Szenen manchmal ein leichtes Pulsieren der Grundhelligkeit erkennen.
Fazit: Heimkino-Tipp
Wer keinen Riesenfernseher von mindestens 50 Zoll benötigt und viele Blu-rays in Dunkelheit guckt, für den ist der Panasonic TX-P 42 V 20 ein heißer Tipp. Auch preislich, denn im Internet kann man den 42-Zöller bereits für 950 Euro Straßenpreis bestellen. Dann muss man allerdings auch mit der niedrigen Spitzenhelligkeit, dem hohen Stromverbrauch und den plasmatypischen Bildfehlern leben.






