Die neue Ubuntu-Version steht ab sofort zum Download bereit
Ubuntu Natty: Neue Version mit LibreOffice und Unity-Oberfläche
Obwohl sich augenscheinlich die gesamte IT-Branche derzeit um Cloud Computing und mobile Apps dreht, erleben auch klassische Segmente ein stetiges Wachstum. Laut einer aktuellen Auswertung des Marktforschungsunternehmens Gartner ist im Jahr 2010 der branchenweite Umsatz mit Betriebssystemen um satte 7,8 Prozent gestiegen, auf 78,6 Prozent aller Rechner lief demnach Microsoft Windows. Während die kommerzielle Lösung durch Mac OS X gejagt wird, bringt Canonical mit Ubuntu 11.04 eine freie Alternative heraus.
Inhaltsverzeichnis
- 1Frischer Kernel 2.6
- 2Unity statt Gnome 3
- 3Die Netbook-Edition
- 4Firefox und LibreOffice
- 5Fazit
Ubuntu gehört seit mehreren Jahren zu den beliebtesten Linux-Betriebssystemen überhaupt und hat sich auf dem Desktop einen festen Platz erarbeitet. Dabei schätzen viele Anwender die hohe Benutzerfreundlichkeit und solide Hardware-Unterstützung, die bei der Konkurrenz um OpenSuse, Fedora und Co. nicht im selben Maße gegeben ist. Mit der jüngsten Fassung - genannt Ubuntu 11.04 alias Natty Narwhal - möchte Canonical, der Geldgeber des Ubuntu-Projekts, den Abstand zu anderen Linux-Systemen wieder vergrößern, die in den letzten Monaten doch stark an Boden gegen den langjährigen Spitzenreiter gut gemacht haben.
Frischer Kernel 2.6
Ubuntu Natty Narwhal bringt den Linux-Kernel 2.6.38.2 mit, der durch nochmals optimierte Treiber eine bessere Unterstützung für moderne Grafikkarten bietet. Ferner sparen Nutzer mit dem neuen Kernel etwas mehr Strom beim Einsatz auf mobilen Computern, da die neue Version die Stromsparfunktionen der jüngsten Intel Core-Prozessoren besser ansprechen kann. Auch einige andere wichtige Ubuntu-Komponenten werden mit Ubuntu 11.04 erneuert: So ist jetzt der Compiler GCC 4.5 für die Übersetzung der Quelltexte in ausführbare Dateien zuständig. Mit Python in Version 2.7 ist zwar noch nicht die aktuelle Python-3-Umgebung dabei, immerhin liefern die Entwickler aber die neueste Fassung der 2er-Serie der beliebten Programmiersprache aus.
Sofern Nutzer ein bestehendes Ubuntu-System installiert haben, können sie ihren Rechner problemlos mittels der Softwareaktualisierung auf den neuesten Stand bringen - allerdings braucht man dabei etwas Geduld, da in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung einer Ubuntu-Version gewöhnlich alle Update-Server nahezu ausgelastet sind. Alle anderen Nutzer und Neueinsteiger können die Distribution wie gewohnt direkt von der Ubuntu-Webseite herunterladen, wobei die Entwickler diesmal drei Möglichkeiten herausstellen. Es gibt zunächst einmal die reguläre Download-Fassung, die auf jedem x86- oder PowerPC-Prozessor läuft. Wer diese von einer CD- oder einem USB-Stick nutzen möchte, erhält über einen separaten Navigationspunkt im Download-Bereich die nötige Hilfestellung. Die dritte Möglichkeit, Ubuntu direkt aus einer Windows-Umgebung heraus auf dem PC einzurichten, hat ebenfalls einen eigenen Punkt auf der Ubuntu-Seite erhalten.



Nachdem mit Ubuntu 10.04 ein LTS-Release veröffentlicht wurde, konzentrieren sich die Entwickler jetzt auf die nächste Version: Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat soll am 10. Oktober 2010 erscheinen.
Wer ein Linux-System auf dem PC oder Notebook installieren möchte, greift häufig zu Ubuntu. Doch mit den Plänen für das jüngste Release, das schon Mitte April 2011 erscheinen wird, haben die Entwickler für durchaus kontroverse Diskussionen gesorgt. Netzwelt wagt einen ersten Blick auf Ubuntu Natty Narwhal.
Natty Narwhal ist da: Die finale Version von Ubuntu 11.04 kann bei netzwelt heruntergeladen werden. Außerdem liegen Updates von Firefox, Thunderbird und SeaMonkey bereit, die mehrere kritische Sicherheitslücken schließen.
Seit der Veröffentlichung von Gnome 3.0 wechseln praktisch alle Distributionen auf die neue Desktop-Umgebung. Während Ubuntu das hauseigene Unity vorzieht, bleibt die neue Version von Linux Mint bei der alten Gnome-Version mit zahlreichen Optimierungen. Netzwelt zeigt, wie sich das Betriebssystem schlägt.
Ubuntu 11.04 hat mit der Einführung von Unity viele Nutzer verärgert, bei denen die 3D-Optik nicht fehlerfrei dargestellt wird. In der neuen Version wurde Unity erneut überarbeitet und der neue Kernel 3.0 eingebaut.
Ubuntu 11.10 ist die letzte Version vor der LTS-Ausgabe, die wie gewohnt im April 2012 erscheinen soll. Das neue Betriebssystem bringt gravierende Änderungen mit, sodass sich eine Aktualisierung in jedem Fall lohnt.
Das Betriebssystem Ubuntu ist in Version 12.04 erschienen, die fünf Jahre mit Updates versorgt wird. In der jüngsten Fassung haben sich die Entwickler um die vielen Fehler in Unity und auch OpenStack gekümmert.





Beiträge
insgesamt 7 BeiträgeHab den Rechner meiner Mutter mit dem neuen Ubuntu upgedatet. Hatte keine 2 Minuten gedauert und ich hab Unity gelöscht und XFCE installiert. Mag ja sein, dass des Zeug irgendwo toll und neu usw. ist....
Zitat: Das ist eines der blödesten Features, die sich die Macher bei Apple abschauen konnten, finde ich. Ich kann jetzt zwar nicht sagen, dass das Dock unter OS X oder die...
Hallo, Ich habe mein 10.10 vor etwa 2 Wochen hochgerüstet auf die 11.04 und mir fest vorgenommen, daß ich der neuen Oberfläche eine Chance gebe. Vor einer Woche habe ich die...
siehe Name, das war einmal. Ich Nutze schon lange Ubuntu, mit KDE konnte ich mich nie anfreunden. Nun kam Ubuntu 11.04 und ich wollte auf 10.04 von 10.10 downgraden um lange bei Gnome 2... bleiben zu können. ...
Das ist so leider nicht richtig. Wenn du auf Anwendungen klickst, dann öffnet sich das Fenster welches dich so aufregt. Aber du kannst oben rechts dann auf alle Anwendungen gehen und schon öffnet sich das...