Optischer Bildstabilisator und HD-Videos
Nikon Coolpix L120 im Test: Kleine Bridgekamera mit 21-fachem Zoom
Nikon stattet seine kleine Bridgekamera Coolpix L120 mit einem Objektiv mit 21-fachem Zoom aus und verbaut einen Standard-Bildsensor in ihr. Die Kamera verfügt über einen hilfreichen Bildstabilisator, nimmt HD-Videos auf und bezieht Energie aus unüblichen Quellen.
Nikon Coolpix L120: Die kleine und günstige Kompaktkamera Coolpix 120 von Nikon verfügt über einen 21-fachen Zoom, zwei Zoomwippen zur Verstellung der Brennweite und einen beweglichen Bildsensor für weniger verwackelte Fotos. Zum Video: Nikon Coolpix L120
Inhaltsverzeichnis
- 1Große Brennweite und Standard-Bildsensor
- 2Unkomplizierte Bedienung
- 3Frühes Bildrauschen und HD-Videos
- 4Griffiges Gehäuse und AA-Batterien
- 5Fazit: Fast schon eine Kompaktkamera
Große Brennweite und Standard-Bildsensor
Nikon baut in die Coolpix L120 ein Objekiv mit 24-fachem Zoom ein. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 25 bis 525 Millimeter. Die Optik ändert ihre Brennweite schnell und findet auch sehr zügig Punkte im Bild zum Scharfstellen. Diese hohe Geschwindigkeit bezahlt der Fotograf allerdings mit großen Schritten die das Objektiv macht. Der Bildausschnitt lässt sich so nicht besonders genau festlegen.
Bei einer so großen Brennweite wäre ein Bildstabilisator hilfreich, den Nikon auch in die Coolpix L120 einbaut - allerdings nicht ins Objektiv, sondern ins Gehäuse. Der CCD-Bildsensor ist beweglich und gleicht so Erschütterungen der Kamera aus. Bei der unter Bridge- und Kompaktkameras üblichen Fläche von 1/2,3 Zoll liefert er eine maximale Auflösung von 14,1 Megapixeln.
Dem Nutzer bietet die Coolpix L120 mehrere automatische Aufnahmeprogramme. Dazu gehören Sport-Serienaufnahmen, ein Porträt-Modus, 17 voreingestellte Szenenmodi und eine so genannte Einfachautomatik, die dem Nutzer sämtliche Einstellungen vorgibt. In der normalen Automatik kann der Fotograf immerhin noch die Lichtempfindlichkeit, den Weißabgleich oder die Belichtungskorrektur verändern.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Coolpix L120 dient als Sucher und zur Bildwiedergabe. Die detaillierte Anzeige verfügt über eine Auflösung von 921.000 Pixeln und überrascht mit großen Blickwinkeln, die bei 160 bis 170 Grad liegen.
Unkomplizierte Bedienung
Die Bedienung der Nikon Coolpix L120 erfolgt bequem mit der rechten Hand. Bei großen Brennweiten sorgt die linke Hand allerdings für einen ruhigeren Bildausschnitt. Zudem befindet sich am Objektiv eine zweite Zoomwippe, so dass beide Hände die Brennweite verändern können.
Die verschiedenen Tasten der Coolpix L120 weisen deutliche Druckpunkte auf. Neben dem Auslöser verfügt die Kamera auch über einen eigenen Aufnahmeknopf für Videos. Mit der "Scene"-Taste wählt der Fotograf das Aufnahmeprogramm aus. Der Vier-Wege-Steuerring bietet direkten Zugriff auf die Einstellungen des manuell zu öffnenden Blitzlichts, des Selbstauslösers, der Belichtungskorrektur und der Fokus-Art.
Nikon Coolpix L120 im Test
Das Objetkiv verfügt über einen 21-fachen Zoom. Dire Brennweite reicht umgerechnet ins Kleinbildformat von 25 bis 525 Millimeter.
Stereo-Mikrofon und Lautsprecher, aber kein Moduswahlrad auf der Oberseite.
Drei Zoll großer Bildschirm auf der Rückseite und eine Taste für die Auswahl des Aufnahmeprogramms.
HDMI-Anschluss und kombinierte USB- und AV-Schnittstelle sowie die zweite Zoomwippe direkt am Objektiv.
Wie üblich eine SD-Speicherkarte, aber die vier AA-Batterien oder Akkus weichen vom üblichen Lithium-Ionen-Akku ab.
Alle weiteren Einstellungen muss der Fotograf etwas umständlich im Hauptmenü vornehmen. Dies gilt unter anderem für die Foto- und Videoauflösung, aber auch die Lichtempfindlickeit oder den Weißabgleich und natürlich die Grundeinstellungen. Das Menü gliedert sich in drei Untermenüs, wobei der Nutzer immer wieder in die linke Spalte gehen muss, um zwischen diesen hin und her zu wechseln.

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