XXL in jeder Hinsicht
Pioneer SC-LX 83: Luxusreceiver im Test
Pioneer konzentriert sich schon seit geraumer Zeit aufs Wesentliche: auf den Klang. Deshalb ließ die Ausstattung der japanischen Receiver in der Vergangenheit gerne mal ein paar Wünsche offen. Was beim SC-LX 83 definitiv nicht der Fall ist - das gute Stück platzt fast aus allen Nähten vor lauter Extras.

Inhaltsverzeichnis
- 13D-Fähigkeit
- 2Weitere Ausstattung und Philosophie
- 3Videotechnik
- 4Surround-Hörtest
- 5Stereo-Hörtest
- 6Fazit: Referenzklasse
3D-Fähigkeit
Für 2.500 Euro muss ein AV-Receiver schon viel bieten, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Sprich: Klangqualität und Ausstattung müssen sich auf höchstem Niveau befinden. Vor allem aber muss so ein Gerät Langlebigkeit signalisieren und nicht schon nach einem Jahr wieder obsolet sein.
Damit das nicht geschieht, hat Pioneer seinen edlen Boliden mit der HDMI-Version 1.4 ausgestattet, dank der der Receiver auch mit 3D-Signalen umgehen kann. In Zeiten des 3D-Booms ein zentrales Ausstattungsmerkmal. Das Vorgängermodell, der SC-LX 82, war noch nicht auf 3D getrimmt.
Weitere Ausstattung und Philosophie
Grundsätzlich kann man sagen: Mit dem SC-LX 83 versucht Pioneer einen Spagat zwischen Tradition und Moderne. Einerseits achteten die Entwickler auf traditionelle Tugenden wie Klangqualität, andererseits aber auch auf eine extrem moderne Ausstattung - siehe 3D-Funktion.
Die Basis für alles bildet die analoge Class D-Technologie, die in Kooperation mit Bang & Olufsen entwickelt wurde. Vorteil: Die geringe Größe und Wärmeentwicklung prädestinieren diese Endstufen geradezu für den platzsparenden Einsatz in potenten AV-Receivern. Zu der erlesenen Klangqualität – mehr dazu später – trägt auch die aufwendige Einmessautomatik bei.
Insgesamt sechs HDMI-Schnittstellen stehen zur Verfügung, eine mehr als beim Vorgänger. Hinzu kommen noch zwei HDMI-Ausgänge, die - feine Sache - gleichzeitig betrieben werden können. Weiterhin befindet sich im Lieferumfang noch ein Adapterkabel, mit dessen Hilfe man Fotos, Videos und Musikstücke über den USB-Fronteingang abspielen kann.
Selbst einen Anschluss für einen Bluetooth-Adapter gibt es, letzterer liegt sogar bei. Wer ihn einstöpselt, kann drahtlos Musik vom Handy empfangen. Im App-Store steht auch eine Anwendung bereit, mit der man den Pioneer über den iPod Touch oder ein iPhone steuern kann.
Auch die Einmessautomatik befindet sich auf Höhe der Zeit - sie bietet zahlreiche manuelle und automatische Einstellmöglichkeiten für den Klang. Der Hörplatz kann dabei mithilfe des Mikrofons vollautomatisch in 0,5-Dezibel-Schritten eingemessen werden - für jeden einzelnen Kanal. Auch die Boxenabstände werden zentimetergenau erfasst und analysiert.






