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Sony Vaio YB im Test: 11,6-Zoll-Subnotebook
Prozessor und Grafikkarte von AMD

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Bei seinem neuesten Subnotebook Vaio YB setzt Sony auf Hardware von AMD. In dem Laptop mit 11,6 Zoll großem Bildschirm arbeiten der Prozessor und die Grafikkarte im Rahmen der Fusion-Technologie eng zusammen.

Mit seiner Größe und seinem Preis befindet sich das Sony Vaio YB direkt zwischen Netbook und Notebook. Das so genannte Subnotebook ist mit einem Gewicht von rund 1,5 Kilogramm leicht genug für unterwegs, verfügt über eine dedizierte Grafikkarte und ist so auch für aufwendigere Berechnungen gerüstet.

11,6 Zoll Bildschirm und AMD-Hardware

Der 11,6 Zoll große Bildschirm des Sony Vaio YB verfügt über eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die kontrastreiche Anzeige ist allerdings nicht entspiegelt, wodurch je nach Bildschirminhalt und Beleuchtung starke Reflexionen auftreten können. Die vertikalen Betrachtungswinkel fallen mit jeweils rund 50 Grad deutlich größer aus als die horizontalen, die nur bei etwa 20 Grad liegen - umgekehrt wäre es für den Nutzer komfortabler.

Sony setzt beim Vaio YB auf die Fusion-Technologie von AMD. Dabei arbeiten auf der so genannten Brazos-Plattform der mit 1,6 Gigahertz getaktete Prozessor E-350 und die Radeon-Grafikkarte HD 6310 eng zusammen. Vor allem die Grafikkarte stellt ihre Rechenleistung auch für andere Prozesse als die Grafikberechnung zur Verfügung.

Sony stattet das Vaio YB mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 320 Gigabyte großen Festplatte aus. Beide Komponenten kann der Nutzer schnell austauschen. Für den Zugriff muss er nur drei Schrauben an der Unterseite lösen. Ein RAM-Steckplatz bleibt ab Werk sogar leer. Als Betriebssystem installiert der Hersteller Windows 7 Home Premium.

Sony Vaio YB im Test

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Mit seiner Größe und seinem Preis liegt das Sony Vaio YB zwischen Netbook und Notebook und darf daher als Subnotebook bezeichnet werden.

Da wäre noch Platz gewesen

Beim Layout der Tastatur des Vaio YB verschenkt Sony Platz. Der Bereich oberhalb der Tasten könnte problemlos schmaler sein, ohne dass die dort platzierte "Assist"-Taste, mit der der Nutzer das Vaio-Hilfecenter startet, verschoben werden müsste. Der Anwender würde unter anderem durch breitere Handballenablagen profitieren, die in der jetzigen Aufteilung schmal geraten sind und von denen die Hand leicht abrutscht.

Bei einer größeren Handballenablage müssten auch das Touchpad und die Touchpadtasten des Vaio YB nicht so klein wie jetzt ausfallen. Sony nutzt das Gehäuse nicht auf der ganzen Breite für die Tastatur. Ihre Tasten verfügen über vergleichsweise kleine Flächen, aber großzügige Abstände zueinander.

Sony gelingt es bei Tastatur-Layout nur einige Sondertasten durch Größe und Form hervorzuheben. Die Tasten weisen insgesamt kurze und klare Anschläge auf. Das Touchpad reagiert schon auf leichte Berührungen und bewegt den Mauszeiger nach den Wünschen des Nutzers. Die zwei Touchpadtasten überzeugen mit deutlichen Druckpunkten auf ihrer gesamten Breite.

Prozessor suf Sparflamme und gute Grafik

Der von Sony im Vaio YB verwendete Lithium-Ionen-Akku verfügt nur über eine Kapazität von 3.500 Milliamperestunden. Seine Laufzeit fiel geringer aus als bei Netbooks üblich und lag ungefähr auf dem Niveau von Notebooks. Bei 174 Minuten sind auch Filme mit Überlänge kein Problem für das Subnotebook und zum Texte Schreiben hat der Nutzer sogar 238 Minuten Zeit. Schaltet der Anwender das WLAN aus und verringert die Bildschirmhelligkeit verlängert sich die Akkulaufzeit sogar noch.

Im Benchmark-Test Cinebench 11.5 erreichte der Prozessor E-350 von AMD 0,61 Punkte und damit einen leicht besseren Wert als die aktuelle Doppelkern-Variante von Intels Atom-Chip. Die Radeon-Grafikkarte HD 6310 schaffte 7,69 Bilder pro Sekunde und überbietet damit interne Grafikchips deutlich. HD-Videos, Bildbearbeitung und Spiele sind für das Vaio YB kein Problem, solange die Aufgaben nicht zu groß werden und der Nutzer nicht auf der höchsten Detailstufe besteht.

Festplattengeschwindigkeit 320GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
10,9 MB/sek.84,3 MB/sek.64,3 MB/sek.17,4 ms

Die Geschwindigkeit der Festplatte entspricht dem bei Notebookspeichern üblichen Werten. Der Lüfter des Vaio YB ist für den Nutzer deutlich zu hören, wenn er sein Ohr dicht an das Subnotebook hält. Sitzt er dagegen mit normaler Körperhaltung vor dem Laptop sind die Arbeitsgeräusche nicht mehr zu hören.

Notwendige Anschlüsse vorhanden

Das Kunststoffgehäuse des Sony Vaio YB scheint ordentlich verarbeitet und auch die Tastatur gibt unter starkem Druck nur wenig nach. Nur der Akku hat Spiel und lässt sich wenige Millimeter bewegen und verursacht Klack-Geräusche.

Sony stattet das Vaio YB mit den wichtigsten Anschlüssen aus. Das Subnotebook verfügt über insgesamt drei USB-Anschlüsse, die aber nicht den schnellen 3.0-Standard unterstützen. Externe Bildschirme lassen sich per HDMI- oder VGA-Kabel anschließen. Der Internetzugang erfolgt über den LAN-Anschluss oder drahtlos über das WLAN-Modul.

Tastaturen oder Mäuse kann der Anwender auch drahtlos über Bluetooth mit dem Vaio YB verbinden. Mit einem Schieber an der Vorderseite des Subnotebooks schaltet der Nutzer die drahtlosen Verbindungen ein und aus. Ein Kartenlesegerät an der Vorderkante sowie zwei Audio-Buchsen runden die Ausstattung ab.

Fazit: Nimm mich mit

Das Sony Vaio YB bietet sich als kompakter und leichtgewichtiger Rechner für unterwegs an. Die Hardware reicht für die typischen "mobilen" Anwendungen aus, nur die verbesserungswürdige Tastatur und die nicht besonders lange Akkulaufzeit trüben den positiven Gesamteindruck ein wenig.

Die unverbindliche Preisempfehlung von Sony für das Vaio YB beträgt 499 Euro. Internet-Händler verkaufen das Subnotebook online nur geringfügig günstiger und verlangen rund 480 Euro.

Ebenfalls im Subnotebookbereich sind der Asus EeePC 1215, der Dell M101z, das Acer Aspire One D753 oder das Lenovo Ideapad S20 angesiedelt.

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Kommentare zu diesem Artikel

Bei seinem neuesten Subnotebook Vaio YB setzt Sony auf Hardware von AMD. In dem Laptop mit 11,6 Zoll großem Bildschirm arbeiten der Prozessor und die Grafikkarte im Rahmen der Fusion-Technologie eng zusammen.

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  • ZZmop schrieb Uhr
    AW: Sony Vaio YB im Test: 11,6-Zoll-Subnotebook

    @Jurek, lern Du erstmal den Satz zu ende zu lesen, denn da steht "...solange die Aufgaben nicht zu groß werden und der Nutzer nicht auf der höchsten Detailstufe besteht." Und ich kann Netzwelt.de mit Ihrem Test nur beipflichten, man kann mit dem Notebook auch heute noch 2014, aktuelle Games wie beispielsweise WoW Mop 5.4.7 auf niedrigen Details aber voller Displayauflösung flüssig spielen. Dieses Notebook war und ist jeden Cent wert.
  • Jurek schrieb Uhr
    AW: Sony Vaio YB im Test: 11,6-Zoll-Subnotebook

    Also allein die Aussage "Spiele sind somit für das Gerät somit kein Problem" macht diesen Werbetext für Sony unglaubwürdig und jeder der dem Glauben schenkt, man könnte mit einem Radeon HD6310 Grafikchip überhaupt irgendwas spielen, das jünger ist als 4 Jahre liegt falsch.

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Sony Vaio YB im Test: 11,6-Zoll-Subnotebook
Sony stattet sein Subnotebook Vaio YB mit einem 11,6 Zoll großem Bildschirm und einem Prozessor sowie einer Grafikkarte von AMD aus.
http://www.netzwelt.de/news/86426-sony-vaio-yb-test-11-6-zoll-subnotebook.html
2011-04-27 16:58:36
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/browser-uebersicht4993.jpg
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