Panasonic TX-P 65 VT20 E: Monströser Plasma-Fernseher im Test

Handhabung, Stromverbrauch und Klang

Das bekannte, blau-gelbe Bildschirmmenü reagiert flott und ist übersichtlich und gut lesbar aufgebaut. Einziger Kritikpunkt: Einige wichtige Bildregler wie zum Beispiel die "Intelligent Frame Creation" oder der "16:9-Overscan" sind nur schwer auffindbar in Untermenüs versteckt. Hundertprozentige Zufriedenheit herrscht hingegen bei der Senderverwaltung, da die Stationsliste sinnvoll vorsortiert ist und sich schnell durchblättern lässt. 

Lobenswert findet netzwelt auch die vielen Sortierfilter, die bei der Suche nach bestimmten Sendern sehr hilfreich sein können. Energiesparer bekommen bei den Verbrauchswerten des 65-Zöllers allerdings einen Schock: Teilweise verbraucht er über 500 satte Watt. Die eingebauten Lautsprecher machen einen anständigen Job: Mitten und Höhen klingen leicht verfärbt und matt, der Grundton ertönt auch bei höheren Lautstärken sauber. Als störend entpuppt sich bei geringen Lautstärken allerdings das Sirren der Elektronik.

Gut lesbares und aufgeräumtes Tastenfeld aber wenig schmuckvoll: Fernbedienung im typischen Panasonic-Style. (Bild: netzwelt)
Gut lesbares und aufgeräumtes Tastenfeld aber wenig schmuckvoll: Fernbedienung im typischen Panasonic-Style. (Bild: netzwelt)
Werbung

Bildqualität Standardsignale

Als beste Voreinstellung für ein ausgewogenes Bild erwiesen sich im Test die beiden AV-Modi "Professionell", die über neutrale Farben und viele Bildregler verfügen. Der eingebaute Tuner lässt sogar analoge TV-Signale gut aussehen. Da beste Bild erzielt man in dunklen Räumen, da die Strahlkraft des TX-P 65 VT20 E - typisch Plasma-Fernseher - niedrig ausfällt.

Helle Bilder tendieren dabei zum Flackern, ansonsten beobachtet netzwelt keine typischen Plasma-Schwächen. Das feine Grundrauschen kaschiert teilweise sogar die Fehler von Bildquellen, wodurch das Bild besonders natürlich wirkt. Leider ist die Schärfe bei Standardsignalen mit 576i nicht besonders hoch, weshalb man sie lieber hochskaliert zuspielen sollte. Lob für die Qualität bei Kameraschwenks: Sie gelingen erstklassig - ein Verschmieren ist nicht festzustellen.

Links zum Thema