SMS: Kostenlose Nachrichten per Daten-Flatrate senden
Flexibel mit WhatsApp
Der derzeit prominenteste Anbieter von SMS-Ersatz-Apps ist die kalifornische Firma WhatsApp Inc., welche die gleichnamige Anwendung für die wichtigsten mobilen Betriebssysteme herstellt. WhatsApp kann derzeit im Apple App Store für eine Gebühr in Höhe von 0,79 Euro gekauft werden, was einige Nutzer ärgern dürfte - denn der Hersteller bevorzugt alle anderen Plattformen. So gibt es WhatsApp in der BlackBerry AppWorld derzeit kostenlos für ein ganzes Jahr, lediglich nach 12 Monate wird eine kleine Gebühr fällig. Das Angebot gilt derzeit auch für Google Android, das sich zur beliebtesten Smartphone-Plattform entwickelt.

Die Google-Android-Fassung von WhatsApp ist angenehm klein geblieben, da die Hintergrundbilder für die App in eine separate (kostenlose) Anwendung ausgelagert wurden. Zu guter Letzt gibt es WhatsApp natürlich auch für Symbian-Handys, der Download über den Nokia Ovi Store klappte im Test auf einem Nokia E52 problemlos. Beim ersten Start der App wird der Benutzer nach der Erlaubnis gefragt, auf das gesamte Kontakte-Verzeichnis des Handys zuzugreifen. Das hat durchaus seine Berechtigung: WhatsApp erkennt so automatisch, welche Freunde ebenfalls WhatsApp einsetzen und zeigt nur solche in der App als Kontakt an. Im Gegensatz zu Skype, Nimbuzz und Co. benötigen Nutzer für WhatsApp kein gesondertes Nutzerkonto: Die Identifizierung gegenüber dem SMS-Server erfolgt automatisch mit der Handynummer.
Die Entwickler haben sich alle Mühe gegeben, in WhatsApp die bekannten SMS-Funktionen zu implementieren: So zeigt ein grünes Symbol neben jeder Mitteilung an, ob die Meldung schon an den WhatsApp-Server übertragen wurde. Das Symbol wechselt die Anzeige, sobald die Nachricht auch beim Empfänger angekommen ist. Eine Nachricht in WhatsApp kann nicht nur aus beliebig langem Text bestehen, sondern auch ein Bild sowie Sound- und Film-Schnipsel beinhalten, wie man es von der normalen MMS kennt.
Fazit
Die vorgestellten Handy-Apps können tatsächlich die altbekannte SMS ersetzen, sofern der Empfänger auch die gewünschte Anwendung einsetzt. Eine Möglichkeit zum problemlosen Austausch von Mitteilungen zwischen WhatsApp, PingChat und Co. fehlt bisher leider. Da jeder App-Entwickler die Verbreitung seiner eigenen Lösung verfolgt, sollten Benutzer auf eine möglichst breite Unterstützung von Handy-Betriebssystemen achten - und hier liegen WhatsApp und natürlich Skype eindeutig vorn. Besonders die Integration einer regulären SMS-Funktion in die Skype-App ist praktisch, um auch normale SMS günstig zu senden.
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Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Android, App, Apple iOS und Android App.
