Sie sind hier:
  • Notebook
  • Sony Vaio CA im Test: Ein Notebook fällt auf
 

Sony Vaio CA im Test: Ein Notebook fällt auf
Core i5-Prozessor und AMD Radeon-Grafikkarte

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

Diesen Artikel weiterempfehlen
SHARES

Bevor jemand Panik bekommt: Sony bietet seine CA-Serie nicht nur in Giftgrün, sondern auch in einem knalligen Orange sowie in Rosa an. Traditionalisten erhalten die Vaio-Notebooks, die man sowieso nicht nur nach dem Äußeren beurteilen sollte, auch in Weiß und Schwarz.

14 Zoll Bildschirm und vier Gigabyte Arbeitsspeicher

Sony baut in die Geräte der Vaio CA-Serie einen 14 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln ein. Auf der glänzenden Anzeige treten allerdings je nach Inhalt und Beleuchtung störende Reflexionen auf.

In der zum Test vorliegenden Basisversion 1S1E baut Sony einen mit 2,3 Gigahertz getakteten Core i5-Prozessor von Intel sowie die Grafikkarte Radeon HD 6475M von AMD in das Vaio CA ein. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 320 Gigabyte große Festplatte gehören ebenfalls zur Grundausstattung des Notebooks auf dem Windows 7 Home Premium als Betriebssystem läuft.

  • Der Hersteller bietet das Notebook auch in Orange, Rose, Weiß und Schwarz an.
  • Der 14 Zoll großer Bildschirm glänzt und verfügt über eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln.
  • Die angenehm großen Tasten liegen bequem auseinander. Die Touchpadtasten bieten klare Druckpunkte, nur das Touchpad selbst sorgt für Verwirrung.
  • Der Bildschirm lässt sich nicht weit nach hinten neigen.
  • Ein DVD-Brenner, zwei USB- und zwei Audio-Anschlüsse gehören zur Ausstattung.
  • LAN-, VGA-, HDMI-, USB-3.0- und ein USB-2.0-Anschluss.
  • Kartenlesegerät und Schieber zum Ein- und Ausschalten der drahtlosen Verbindungen.
  • Nur drei Schrauben muss der Bastler lösen, um die Festplatte und den Arbeitsspeicher zu erreichen.

Jede Menge Rechenkraft und Grafikleistung

Im Benchmark-Test Cinebench 11.5 erreichte der Core i5-Prozessor des Sony Vaio CA 2,51 Punkte und gehört damit eindeutig zu den leistungsfähigeren Chips, die auch aufwendige Aufgaben bewältigen. Die Radeon-Grafikkarte HD 6470M schaffte 18,35 Bilder pro Sekunde und reiht sich damit bei den leistungsstarken Grafikkarten ein, erreicht allerdings nur die Hälfte der Leistung des Topmodells Radeon HD 6850M, dass sich zum Beispiel im Acer Aspire 5950G befindet.

Das Sony Vaio CA eignet sich mit seiner leistungsfähigen Hardware gut für Bild- und Grafikbearbeitung und auch aktuelle Spieletitel sollten auf dem Notebook laufen - allerdings nicht unbedingt mit der höchsten Detailstufe.

Der Lithium-Ionen-Akku des Sony Vaio CA verfügt über eine Stromstärke von 4.000 Milliamperestunden. Im Vergleich zu anderen Notebooks fällt die Akkulaufzeit kurz aus. Unter den ungünstigen Test-Bedingungen reichte die Laufzeit von 120 Minuten knapp für einen ganzen Film. Im Office-Betrieb hielt die Batterie mit 144 Minuten nur unwesentlich länger durch. Schaltet der Nutzer das WLAN-Modul aus und reduziert die Bildschirmhelligkeit verlängert sich jedoch die Laufzeit.

Festplattengeschwindigkeit 320GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
0,7 MB/sek.85,2 MB/sek.67,1 MB/sek.19,8 ms

Die Zugriffszeit und die Transferrate der 320 Gigabyte großen Festplatte liegen in der bei Notebookspeichern üblichen Spannbreite. Der Lüfter des Vaio CA arbeitet auch unter Last so leise, dass der Nutzer ihn nur hört, wenn er sein Ohr an der richtigen Stelle sehr nah ans Gehäuse hält. Aber selbst da übertönen ihn Hintergrundgeräusche in Zimmerlautstärke.

Viel Platz für Hände und Finger

Die großzügigen Handballenablagen des Sony Vaio CA laden dazu ein den Laptop zu benutzen. Die leicht erhöhte Vorderkante stützt die Handgelenke sogar noch ein wenig ab. Wird es dem Notebook zu dunkeln schaltet es die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur ein. Zwar fehlt der Zahlenblock, aber dafür sind die einzelnen Tasten angenehm groß und mit komfortablen Abstand zueinander angebracht. Ihre Druckpunkte lassen sich deutlich spüren.

Oberhalb der Tastatur befinden sich drei Sondertasten mit denen der Nutzer das Hilfsprogramm Vaio Care und den Standard-Browser öffnet. Die Funktion der "Vaio"-Taste kann der Anwender aus einer längeren Vorschlagsliste auswählen. Die drahtlosen WLAN- und Bluetooth-Verbindungen schaltet er mit einem Schieber an der Vorderkante bequem ein und aus.

Das Touchpad des Sony Vaio CA irritiert bei der Nutzung. Die Sensorfläche, die schon auf leichte Berührungen reagiert scheint optisch eindeutig von den Handballenablagen abgegrenzt zu sein. Allerdings reagiert sie auf einem etwa fünf Millimeter dicken Rand nicht auf Eingaben, sondern nur auf der geriffelten Fläche in der Mitte. Die zwei Touchpadtasten lassen sich auf ihren ganzen Breite drücken und überzeugen mit klaren Druckpunkten.

DVD-Brenner, USB-3.0-Anschluss und ein Kunststoffgehäuse

Das Gehäuse des Sony Vaio CA besteht komplett aus Kunststoff und erscheint ordentlich verarbeitet. Auch die Tastatur gibt auf starken Druck kaum nach. Nach dem Lösen von drei Schrauben an der Unterseite kann der Nutzer den Arbeitsspeicher und die Festplatte austauschen.

Sony stattet das Vaio CA in der Basisversion mit einem DVD-Brenner sowie vier USB-Anschlüssen, von denen einer den neuen 3.0-Standard erfüllt, aus. Zur Bildübertragung dienen eine VGA- und eine HDMI-Schnittstelle. Mit einem LAN-Kabel gelangt der Rechner ins Internet. Zwei Audio-Buchsen und ein Kartenlesegerät vervollständigen die Ausstattung.

Fazit: Gewöhnungsbedürftige Verpackung mit lohnendem Inhalt

Die knallige Farbe des Sony Vaio CA1S1E mag auf den ersten Blick abschrecken. Doch der zweite Blick offenbart, dass es sich um ein brauchbares Notebook mit einer ordentlichen Rechenleistung, die auch für Multimedia-Anwendungen und Spiele ausreicht, handelt, das auch in dezenteren Farben erhältlich ist.

Das Vaio CA in der getesteten Konfiguration verkauft Sony im eigenen Webstore für 879 Euro. Andere Online-Händler verlangen derzeit noch den gleichen Preis, der sich bei ihnen durch Versandkosten sogar noch erhöhen kann. Für einen Aufpreis stattet Sony das Notebook auch mit einem schnelleren Core i7-Prozessor, einen Bildschirm mit höherer Auflösung , einer leistungsfähigeren Grafikkarte, einer größeren Festplatte, mehr Arbeitsspeicher oder einem Blu-ray-Brenner aus.

Leistungtechnisch, aber auch in Sachen Verarbeitung schneidet das Sony Vaio CA besser ab als zum Beispiel das FX600 von MSI. Prozessor und Grafikkarte sind leistungsfähiger als beim dünnen und leichten Samsung 900X3A, das dafür aber über eine schnelle SSD-Festplatte verfügt.

Kommentare zu diesem Artikel

Mit diesem Notebook zieht man die Blicke auf sich: Doch noch mehr als mit der Gehäusefarbe überzeugte das Sony Vaio CA im Test mit seinen inneren Werten. Wer weniger auffallen möchte erhält den Laptop auch in Weiß und Schwarz - oder doch lieber in Rosa oder Orange?

Jetzt ist Ihre Meinung gefragt. Diskutieren Sie im Forum zu diesem Artikel.

Jetzt Diskutieren!
  • capa schrieb Uhr
    AW: Sony Vaio CA im Test: Ein Notebook fällt auf

    Sony hat inzwischen die unverbindliche Preisempfehlung auf 799 Euro gesenkt.

DSL- & LTE-Speedtest

Testen Sie mit unserem Speedtest Ihre tatsächliche DSL- oder LTE-Geschwindigkeit. Test auch mit Smartphone und Tablet möglich.

Jetzt Testen!

Der große Android-Update-Fahrplan

Welche Android-Version ist für mein Smartphone oder Tablet-Computer aktuell? Der große Android-Update-Fahrplan bringt Licht ins Dickicht der Versionen.

Jetzt ansehen!

article
29091
Sony Vaio CA im Test: Ein Notebook fällt auf
Sony Vaio CA im Test: Ein Notebook fällt auf
Mit diesem Notebook zieht man die Blicke auf sich: Doch noch mehr als mit der Gehäusefarbe überzeugte das Sony Vaio CA im Test mit seinen inneren Werten. Wer weniger auffallen möchte erhält den Laptop auch in Weiß und Schwarz - oder doch lieber in Rosa oder Orange?.
http://www.netzwelt.de/news/86395-sony-vaio-ca-test-notebook-faellt.html
2011-04-25 10:04:30
News
Sony Vaio CA im Test: Ein Notebook fällt auf