Freeware sucht nach Viren, Spyware und Schadsoftware

Microsoft Safety Scanner: Kostenloser Virenschutz mit Verfallsdatum

Softwarehersteller Microsoft bietet mit dem Safety Scanner ein kostenloses Antivirenprogramm an, das ohne Installation auskommt. Die Freeware sucht und entfernt Viren, Spyware und andere Schadsoftware. Der Safety Scanner versteht sich mit bereits installierten Antivirenprogrammen, muss jedoch zehn Tage nach dem ersten Suchlauf erneut heruntergeladen werden.

Microsoft Safety Scanner
Microsoft Safety Scanner: Gratis Virenschutz, der sich sich mit anderern Antivirenprogrammen vertägt, aber nach zehn Tagen erneuert werden muss. (Bild: screenshot)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Drei Modi zur Virensuche
  2. 2Nach zehn Tagen abgelaufen
  3. 3Zusatz zum vorhandenen Antivirenprogramm

Microsoft stellt neben seiner ebenfalls kostenlosen Sicherheitslösung Microsoft Security Essentials nun ein weiteres Gratis-Sicherheitsprogramm bereit. Der Microsoft Safety Scanner besteht aus nur einer einzigen, ausführbaren Datei. Die EXE-Datei ist knapp 70 Megabyte groß, eine Installation ist nicht erforderlich. Dass ermöglicht das Ausführen auf einem Wechseldatenträger wie beispielsweise einem USB-Stick. 

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Drei Modi zur Virensuche

Die Freeware bietet drei Überprüfungs-Modi. Die "Schnellüberprüfung" zum Untersuchen des Bootsektors und wichtigen Systemdateien, die "Vollständige Überprüfung" zum Testen aller Festplatten und die "Benutzerdefinierte Überprüfung", die vom Anwender bestimmte Verzeichnisse untersucht sowie die Schnellprüfung durchführt.

Nach zehn Tagen abgelaufen

Da die Software nicht über eine Updatefunktion verfügt, läuft der Windows Safety Scanner zehn Tage nach der ersten Benutzung ab und kann nicht mehr gestartet werden. Um den Rechner nach Ablauf der Software auf Viren zu überprüfen, müssen Anwender das Programm erneut herunterladen. So stellt Microsoft sicher, dass Nutzer eine Version mit aktuellen Virensignaturen verwenden. 

Zusatz zum vorhandenen Antivirenprogramm

Der Einsatz von zwei Antivirenprogrammen führt in der Regel schnell zu großen Problemen in Sachen Systemstabilität. Der amerikanische Softwarehersteller gibt jedoch an, dass der Safety Scanner mit bestehenden Antivirenlösungen kompatibel sei. Anwender können das Programm demnach bedenkenlos einsetzen. 

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Als alleiniges Antivirenprogramm eignet sich der Security Scanner aufgrund der fehlenden ständigen Updates nicht. Hier sollten Nutzer auf die kostenlosen Avast Free Antivirus oder Avira Antivir Personal setzen. Microsoft Security Scanner arbeitet unter Windows XP, Vista und 7 und steht als 32- und 64-Bit-Version zur Verfügung.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Virenschutz und System Utilities.

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