Keine Kopfschmerzen mehr

Gadget-Globus: Brille macht aus 3D wieder 2D

Immer mehr Filme kommen als 3D-Version ins Kino. Dabei ist das dreidimensionale Erlebnis aber nicht für jeden Zuschauer angenehm. So klagen einige Menschen über Kopfschmerzen. Dafür gibt es jetzt eine Lösung: die "2D-Glasses".

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Die Idee zu den 2D-Glasses ist dem Macher Hank Green gekommen, als seine Frau Tron Legacy nicht in 3D, sondern in 2D sehen wollte. Sie hat ihm erklärt, dass sie starke Kopfschmerzen bekommt, wenn sie sich einen 3D-Film anschaut. Daraufhin hat Green die 3D-Brillen das nächste Mal vom Kino mit nach Hause genommen und daraus die erste 2D-Brille gebastelt.

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2D-Brille blockiert dasselbe Bild

Er betont, dass sie noch sehr hässlich waren, aber funktionierten. Nachdem seine Frau das Ganze einigen Freunden erzählt hat, wollten auch sie eine solche Brille haben. Innerhalb einer Woche bekam er zehn Bestellungen. Da er nicht ständig die Brillen aus dem Kino stehlen konnte, hat er sich dazu entschlossen sie in Serie produzieren zu lassen.

Die 2D-Brillen blocken dabei mit beiden Gläsern dasselbe Bild, so dass das rechte und das linke Auge wieder genau dasselbe Bild sehen. Bei 3D-Filmen werden für die Augen leicht unterschiedliche Bilder gezeigt, die dann vom Gehirn zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt werden. Würden Zuschauer einfach nur die 3D-Brille weglassen, sehen sie hingegen ein verschwommenes Bild.

Videoanleitung schon länger im Netz

Die 2D-Glasses können über "www.2d-glasses.com" bestellt werden. Sie kosten rund 8 Dollar pro Stück zuzüglich den Versandkosten. Die Bezahlung ist ausschließlich per PayPal möglich. Hank Green ist dabei nicht als einziger auf die Idee gekommen, solche Brillen zu basteln. Die Idee kursiert schon länger im Netz und im Februar wurde bei Tested.com eine Videoanleitung veröffentlicht, wie aus zwei RealD-Brillen, zwei 2D-Brillen gebastelt werden können.

Wer also Probleme beim Anschauen von 3D-Filmen hat und trotzdem mit seinen Freunden ins Kino gehen möchte, kann sich entweder die 2D-Glasses kaufen oder dem Video folgen und eine eigene erstellen. Es bleibt die Frage offen, ob sich Nutzer solcher Brillen den Aufpreis für 3D-Filme sparen können. Schließlich bringen sie ja ihre eigenen Brillen mit und müssen keine leihen.

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