iPad und iPod schwächeln
Apple: Rekordquartal dank iPhone
Apple hat die Ergebnisse des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2011 bekannt gegeben. Das Unternehmen aus Cupertino erzielte hier einen Umsatz von rund 24,7 Milliarden US-Dollar und erzielte einen Nettogewinn von rund sechs Milliarden US-Dollar. Diesen Erfolg verdankt Apple dabei diesmal den starken Verkaufszahlen bei Mac-Computern und dem iPhone. Das Geschäft mit dem MP3-Player iPod und dem Tablet-PC iPad schwächelt dagegen.
Insgesamt verkaufte Apple 18,65 Millionen iPhones weltweit. Die Absatzzahlen beim iPhone wuchsen um sagenhafte 113 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Apple hatte im Laufe des Geschäftsquartal damit begonnen das iPhone 4 über weitere Netzbetreiber weltweit anzubieten, unter anderem auch über den US-Netzbetreiber Verizon.
Eine erhöhte Nachfrage komme auch aus dem Business-Bereich, in dem sich das iPhone weiter etabliere, erklärte Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer in einer Telefonkonferenz. Von den Mac-Computern gingen 3,76 Millionen Exemplare über den Tisch, das entspricht einem Zuwachs von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zuwachs sei vor allem dem neuen MacBook Air zu verdanken, sagte Oppenheimer. Apple hatte das ultradünne Laptop im Oktober 2010 in einer neuen Version auf den Markt gebracht. Analysen aus den Apple Stores ergeben zudem, dass die Mehrzahl der Kunden bislang noch keinen Mac Computer ihr Eigen nannten.
iPad und iPod schwächeln
Die Verkaufszahlen der anderen i-Geräte fallen dagegen deutlich ab: Vom MP3-Player iPod verkaufte Apple mit knapp neun Millionen rund 17 Prozent weniger als im Vorjahr. Der iPod sei dennoch der führende MP3-Player in zahlreichen Märkten und die Verkaufszahlen entsprächen den Erwartungen, kommentierte Oppenheimer die Entwicklung.
Vom Tablet-PC iPad gingen nur noch 4,7 Millionen Exemplare über den Tisch. Die Entwicklung überrascht nicht, denn Apple hatte im März das iPad 2 vorgestellt. Wenig überraschend auch, dass die Fangemeinde das Vorgängermodell in Erwartung der überarbeiteten Version in den Läden links liegen ließ.
Innovationen in allen Bereich
Apple-Chef Steve Jobs, der sich zurzeit in einer Auszeit aus gesundheitlichen Gründen befindet, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. "Mit einem Quartalswachstum von 83 Prozent beim Umsatz und 95 Prozent beim Gewinn laufen wir auf Hochtouren," sagt Jobs in einer Pressemitteilung. "Und auch den Rest des Jahres werden wir weiterhin für Innovationen in allen Bereichen sorgen"
Welche das sind, darauf gab Oppenheimer in der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen bereits einen Ausblick: Im Sommer wird Apple mit Mac OS X Lion eine neue Version seines Mac Betriebssystems vorstellen. Es wird sich an die Nutzeroberfläche des iPad anlehnen und auf der Entwicklerkonferenz im Juni vorgestellt werden. Zudem freute sich Oppenheimer, dass die Apple Stores demnächst ihren ein Milliardsten Besucher begrüßen dürften.


Apple feiert das beste Nicht-Weihnachtsquartal der Unternehmensgeschichte. Mit den veröffentlichten Zahlen hat das Unternehmen die eigenen Erwartungen und die der Analysten übertroffen.
Trotz den Empfangsproblemen des neuen iPhone 4 gelang es Apple, im letzten Geschäftsquartal wieder satte Gewinne einzustreichen. Neben dem iPhone 4 wurde auch das iPad zum Verkaufsschlager. Apple-Chef Steve Jobs versprach außerdem noch für dieses Jahr weitere neue Produkte.
Was plant Apple noch für dieses Jahr? Steve Jobs hat auf einer Bilanzkonferenz zunächst ein neues Rekordergebnis für Apple verkündet und dann der Konkurrenz mit weiteren Überraschungen für dieses Jahr gedroht.
Apple verkaufte im abgelaufenen Geschäftsquartal iPhones und iPads am laufenden Meter. Bei beiden Geräten konnte der Hersteller den Umsatz um weit über 100 Prozent steigern. Die Zukunft von Chef Steve Jobs ist derweilen weiter ungewiss.
Die Hinweise darauf, dass das nächste iPhone im Herbst erscheint, verdichten sich. Der neueste kommt sogar von Apple direkt. Finanzchef Peter Oppenheimer spricht von einer noch nicht angekündigten Produktaktualisierung in diesem Zeitraum.
Apple hat erneut Grund zur Freude: In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden 11,8 Millionen iPads verkauft, über 150 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Das iPhone ist der Verkaufsschlager von Apple. Im dritten Quartal 2012 setzte der Hersteller nun aber deutlich weniger Exemplare ab, die Schuld gibt Apple den zahlreichen Gerüchten um ein neues iPhone.




