3,5 Zoll großer OLED-Bildschirm auf der Rückseite der Kamera
Nikon Coolpix S80 im Test: Frontschieber und Touchscreen
Minimalismus pur: Zur Bedienung der Nikon Coolpix S80 benötigt der Nutzer nur einen einzigen Knopf - den Auslöser. Zum Einschalten dient der Frontschieber und die übrigen Einstellungen nimmt der Fotograf über den großen Touchscreen vor. Zweimaliges schnelles Tippen auf den Bildschirm löst die Kamera ebenfalls aus, so dass sie sogar ganz ohne Taste auskommen könnte.
Nikon Coolpix S80: Ein Taste reicht aus: Bei der Nikon Coolpix S80 kann der Nutzer nur den Auslöser drücken. Er schaltet sie durch verschieben der Frontabdeckung ein und verändert die Eintellungen über den Touchscreen auf der Rückseite. Zum Video: Nikon Coolpix S80
Inhaltsverzeichnis
- 1Großer OLED-Touchscreen und fünffacher Zoom
- 2Ein Touchscreen für alles
- 3Frühes Bildrauschen bei Fotos zu verzeihen, bei Videos nicht
- 4Ungewöhnliches Design mit Standard-Schnittstellen
- 5Fazit: Mal was anderes
Großer OLED-Touchscreen und fünffacher Zoom
Der Bildschirm auf der Rückseite der Nikon Coolpix S80 ist mit einer Diagonalen von 3,5 Zoll so groß, wie der Touchscreen vom iPhone 4. Die Auflösung des Kameramonitors liegt mit 819.000 Pixeln sogar noch höher als bei Apples Smartphone. Die Anzeige besteht aus organischen Leuchtdioden (OLED) und erweist sich als leuchtstark. Zusätzlich verfügt sie über große Betrachtungswinkel, die horizontal und vertikal jeweils bei rund 170 Grad liegen.
Als Bildsensor verbaut Nikon einen CCD-Chip in der Coolpix S80, der Fotos mit einer Auflösung von bis zu 14,1 Megapixeln und Videos im HD-Format liefert. Seine Fläche von 1/2,3 Zoll entspricht dem Standard im Kompaktkamerabereich.
Das innenliegenden Objektiv der S80 verfügt über einen fünffachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 35 bis 175 Millimeter. Die Brennweite verändert der Nutzer über zwei Sensorflächen auf dem Touchscreen, wobei sich das Objektiv eher gemächlich bewegt. Der Autofokus stellt dagegen Motive sehr schnell scharf. Der optische Bildstabilisator verschiebt die Linsen der Optik, um Bewegungen der Kamera auszugleichen.
Nikon Coolpix S80 im Test
Die Vorderseite der Kamera verdeckt ein Schieber, der auch als Einschaltknopf fungiert.
Das Objektiv mit fünffachem Zoom verfügt über eine Brennweite von 35 bis 175 Millimeter - umgerechnet ins Kleinbildformat.
Der CCD-Sensor liefert Fotos mit bis zu 14,1 Megapixel und Videos in HD-Auflösung.
Über den 3,5 Zoll große OLED-Multi-Touchscreen verändert der Fotograf Einstellungen oder bearbeitet die Aufnahmen.
Akku und SD-Speicherkarte setzt der Nutzer ungewöhnlicherweise an der Seite ein.
Der HDMI-Anschluss und die kombinierte USB- und AV-Schnittstelle befindet sich dagegen an der Unterseite der Kamera.
Neben dem üblichen automatischen Aufnahmeprogramm, in dem der Fotograf bei der Coolpix S80 auch einige Belichtungseinstellungen verändern kann, verfügt die Kamera über eine so genannte Einfachautomatik, bei der der Nutzer nur den Auslöser drücken kann. Darüber hinaus stehen 17 Motivprogramme und eine Smart-Porträt-Funktion zur Auswahl.
Ein Touchscreen für alles
Zur Bedienung der Nikon Coolpix S80 benötigt der Fotograf in der Regel beide Hände. Zum Drücken des Auslösers und zum Verändern der Brennweite reicht die rechte Hand noch aus, will der Nutzer jedoch über den Touchscreen Einstellungen verändern, gelingt dies nur mit Hilfe der linken Hand zügig und komfortabel.
Der Touchscreen der S80 registriert schon leichte Berührungen und führt die gewünschte Aktion durch. Allerdings öffnen sich Reiter oder Auswahlmenüs mit einer kurzen Verzögerung, so dass die Bedienung ins Stocken gerät und der Fotograf nicht schnell und in einem Fluß Einstellungen vornehmen kann.
In der oberen linken Ecke befinden sich die Schaltflächen für die Auswahl des Aufnahmeprogramms und zum Starten der Bildwiedergabe. In der unteren Ecke auf der linken Seite öffnet sich ein Reiter, über den der Nutzer das Blitzlicht und die Fokusart einstellt.
In der Mitte der Unterkannte befindet sich ein weiterer Reiter mit mehr Sensorflächen. Hier aktiviert der Nutzer den Selbstauslöser und legt unter anderem die Bildgröße, die Lichtempfindlichkeit, den Weißabgleich und die Belichtungskorrektur fest und gelangt in das Hauptmenü der Kamera.
Im Hauptmenü der Coolpix S80 stehen nur Systemeinstellungen zur Auswahl, die mit großen Schaltflächen, die beschriftet und mit Symbolen versehen sind, für die Bedienung mit den Fingern vorgesehen sind.
