Vorzeigbar: HTC Sensation im Kurztest

Noch nicht die volle Leistung

Dem ersten Eindruck zufolge liefert das HTC Sensation damit gefühlt eine ähnliche Performance wie das LG Optimus Speed, das Motorola Atrix oder Samsungs Galaxy S2. HTC verspricht, dass Apps fast doppelt so schnell geladen und das Surfen auf Webseiten um 40 Prozent beschleunigt wird.

Mit Benchmark-Ergebnissen hält sich HTC aber noch zurück, da das Vorführgerät noch nicht mit der finalen Geräte-Firmware lief. Die Seriengeräte dürften also noch einmal einen deutlichen Leistungsschub erfahren. 

HTC Sensation

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Zielgruppe Multimedia-Anwender

Die wahre Leistungsfähigkeit des HTC Sensation soll bei Multimedia-Anwendungen zu Tage treten, etwa beim Betrachten von Videos. Dank des großen Bildschirms mit 16:9 Format ist das HTC Sensation hierfür gut geeignet. Passende Inhalte sollen dabei über den HTC-eigenen Videodienst HTC Watch, der im Juni mit rund 600 Blockbuster-Filmen starten soll, den Weg aufs Handy finden. Dank einem leistungsstarken Akku soll es möglich sein, auf dem Sensation bis zu vier Filme hintereinander zu schauen. Details zum Dienst, der auf der Technik der aufgekauften Streaming-Spezialisten von Saffron Digital basiert, sind aber noch äußerst spärlich. Der Nutzer kann Filme kaufen oder ausleihen und auf bis zu fünf HTC-Geräten betrachten. Auf einem Gerät pausierte Filme können auf einem anderen an der selben Stelle weiter geschaut werden. Preisangaben macht HTC noch nicht. Sie sollen aber äußert konkurrenzfähig sein, heißt es aus Unternehmenskreisen. 

Doch nicht nur das Konsumieren von Multimedia-Inhalten sondern auch das eigenhändige Erstellen derselben ist mit dem Sensation möglich. Die verbaute 8-Megapixel-Kamera wurde dabei deutlich überarbeitet. Eine "Instant Capture" genannte Funktion liefert nun schnellere Aufnahmen praktisch ohne Verzögerung. Videos zeichnet das HTC Sensation sogar in Full HD-Qualität auf. Im Kurztest konnte die Kamera durchaus überzeugen. Sie reagierte schnell und lieferte gute Bilder. Dennoch bleiben einige Wermutstropfen: Angesichts der Zielgruppe hätte sich die netzwelt-Redaktion einen physikalischen Auslöser und eine HDMI-Schnittstelle gewünscht. Der Anschluss an einen HDMI-Bildschirm ist nur per Adapter über den microUSB-Port möglich.

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