Beteiligung am weltgrößten Windpark
100 Millionen US-Dollar: Google investiert erneut in Windenergie
Google setzt weiter auf erneuerbare Energien: Dieses Mal hat das Unternehmen 100 Millionen US-Dollar in einen Windpark im US-Bundesstaat Oregon investiert. "Shepherds Flat" soll der größte Windpark der Welt werden.
Google hat gemeinsam mit den zwei japanischen Firmen Sumitomo und Itochu insgesamt etwa eine halbe Milliarde US-Dollar in Shepherds Flat investiert. Der Windpark wird im nächsten Jahr fertiggestellt. Er erstreckt sich über rund 78 Quadratkilometer in der Nähe von Arlington in Oregon. Der weltgrößte Windpark kann nach seiner Fertigstellung 845 Megawatt erzeugen.
Neue Turbinen-Technologie
Mit dieser Menge an Strom könnten 235.000 durchschnittliche amerikanische Haushalte versorgt werden. Gleichzeitig ließen sich 1,5 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr vermeiden. Rick Needham, Direktor der Green Business Operations von Google, erklärt, dass das Projekt besonders interessant ist, da es neue Turbinen-Technologie einsetzt und saubere und erneuerbare Energie liefert.
Die neue Technologie sorgt unter anderem dafür, dass die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit der Turbinen erhöht wird. Google hoffe, dass die Unterstützung von Shepherds Flat mehr Investitionen in diesem Sektor fördern und die Entwicklung von sauberen Energiequellen in den USA beschleunigen werde. Weiter erklärt Needham, dass Google auch weiterhin nach Projekten mit Geschäftssinn Ausschau halte und helfen werde, dass alle von sauberer und erneuerbarer Energie profitieren können.
Bereits 350 Millionen US-Dollar investiert
Mit der neuen Investition von 100 Millionen US-Dollar hat Google inzwischen insgesamt mehr als 350 Millionen US-Dollar in erneuerbare Energien investiert. Erst vor kurzem hat sich der Suchmaschinenriese in einen deutschen Solarpark in Brandenburg eingekauft. Außerdem betreibt das Unternehmen unter anderem die nach eigenen Angaben größte dachmontierte Solaranlage der USA auf dem eigenen Campus. Das Ziel von Google ist es dabei die Stromversorgung von den USA bis zum Jahr 2030 auf erneuerbare Energien umzustellen.


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