Verbindet Profi-Funktionen mit Einsteiger-Oberfläche
Corel PaintShop Photo Pro X3 im Test: Der nächste Photoshop-Konkurrent
Photoshop gilt für viele Profis als das Maß aller Dinge, wenn es um die Nachbearbeitung von Bildern geht - doch für viele potentielle Nutzer ist das Programm einfach zu kompliziert und auch zu teuer. Nicht jeder Anwender möchte aber gleich auf Photoshop Express umsteigen, bei dem der Funktionsumfang wirklich sehr stark eingeschränkt ist. Im Mittelfeld zwischen den beiden Produktsegmenten gibt es aus dem Hause Adobe keine entsprechende Lösung, wohl aber von Corel mit PaintShop Photo Pro. Netzwelt testet die aktuelle Version.

Inhaltsverzeichnis
- 1Preise und Installation
- 2Einrichten und Starten
- 3Formate für Metadaten
- 4Editoren-Modi
- 5Smart Cover und Effekte
- 6Fazit
Die Firma aus Seattle positioniert sich schon lange mit der CorelDRAW Graphics Suite gegen den Erfolg der Adobe Creative Suite, im Segment für private Anwender setzen die Entwickler ihr Corel Digital Studio gegen die Express-Programme aus dem Hause Adobe ein. Mit PaintShop Photo Pro X3 und dem aktuellen VideoStudio X4 gibt es zwei Foto- und Film-Werkzeuge, die auf den stetig wachsenden Markt der ambitionierten Heimanwender und semiprofessionellen Nutzer abzielen.
Preise und Installation
Corel PaintShop Photo Pro X3 kostet als reguläre Vollversion 69,89 Euro. Damit ist das Programm erheblich teurer als die Express-Variante, die mit 29 Euro zu Buche schlägt. Dafür ist im Lieferumfang aber nicht nur das PaintShop Pro-Hauptprogramm enthalten, sondern auch eine abgespeckte Variante des Corel Painter. Mit Corel Painter Photo Essentials 4 kann der Benutzer aus einfachen Fotos ein Kunstwerk machen, da die Software zahlreiche Zeichen- und Malwerkzeuge besitzt. Leider ist auch in der deutschsprachigen Ausgabe von PaintShop Photo Pro lediglich eine englische Fassung der Painter Photo Essentials enthalten. Das gilt analog für den Instant Viewer, eine Anwendung zum Anzeigen von Bildern und Öffnen in PaintShop.
Das Programm ist schnell installiert, sofern im Computer des Benutzers mindestens 768 Megabyte Speicher stecken und ein Ein-Gigahertz-Prozessor werkelt. Als Betriebssystem sollten mindestens Windows XP mit aktuellem Service Pack 3 installiert sein, leider gibt es derzeit keine Mac- oder gar Linux-Variante der Anwendung. Dafür unterstützt Corel PaintShop Photo Pro X3 aber sowohl die 32- als auch 64-Bit-Versionen von Windows. Wer allerdings einen Bildschirm besitzt, dessen Auflösung weniger als 1024 mal 768 Pixel beträgt, sollte sich vor der Installation des Programms hüten - er kann es später dann sowieso nicht nutzen.

"...rechtfertigt sich der hohe Lizenzpreis durchaus". Welcher hohe Lizenzpreis? Das Programm kostet doch so gut wie nichts. Wenn ich den Vergleich zu Adobes CS5 ziehe, sind die knapp 90...