Bis zu 20 Prozent schneller
Apple MacBook Air: Schnellerer Flashspeicher von Samsung
Im MacBook Air werden inzwischen offenbar andere Flash-Speicher verbaut als zu Beginn. Wie die US-Seite Anandtech berichtet, werden statt Toshiba-SSDs wahrscheinlich nun SSDs von Samsung verbaut. Apple hat diese Änderung nicht bekannt gegeben.
Die neue MacBook Air Reihe wurden im Oktober letzten Jahres vorgestellt. Die 11,6 und 13,3 Zoll großen Modelle sind statt mit Festplatten mit Flashspeichern ausgestattet und zwar handelte es sich bei der Markteinführung um SSDs von Toshiba mit der Bezeichnung Blade X-gale. Im System Profiler des MacBook Airs werden die SSDs als TS128C angezeigt - hier handelt es sich um eine 128-Gigabyte-Variante.
20 Prozent schneller
Bei neueren Modellen werden beim System Profiler die Flashspeicher jetzt als SM128C aufgeführt, wobei das SM auf Samsung als Hersteller hinweist. Apple hat auch früher schon SSDs von Samsung verwendet. Dabei bieten die Flashspeicher von Samsung gegenüber denen von Toshiba einen Vorteil: Sie lesen und schreiben Daten schneller.
Den Messungen von Anandtech zufolge schreibt die Toshiba SSD mit 209,8 Megabyte pro Sekunde, die von Samsung mit 261,1 Megabyte pro Sekunde. Die Lesegeschwindigkeit der TS128C beträgt 175,6 Megabyte pro Sekunde, während die von SM128C mit 209,6 Megabyte pro Sekunde gemessen wurde. Demnach arbeiten die Samsung-SSDs rund 20 Prozent schneller.
Maximal 1,7 Zentimeter dick
Das im Oktober vorgestellte MacBook Air besticht unter anderem durch die Form. An der dicksten Stelle misst es 1,7 Zentimeter, während es an der dünnsten lediglich 0,3 Zentimeter sind. Die elf Zoll große Variante des MacBook Air wird mit 64 sowie 128 Gigabyte Flashspeicher angeboten. Hier beginnen die Preise bei rund 1.000 Euro. Mehr Speicher werden bei dem 13 Zoll großen Modell geboten: Nutzer können zwischen 128 und 256 Gigabyte wählen, zu Preisen ab etwa 1.300 Euro.


Beinahe wöchentlich stellen die Hersteller neue Solid State Drives (SSD) vor und die Preise sinken allmählich. Einen Nischenmarkt stellen bislang noch MiniPCIExpress SSDs dar. Der Hersteller OCZ Technology stellt nun vier solcher Solid State Drives zum einfachen Aufrüsten von Netbooks und UMPCs vor.
Solid State Disks (SSD) gehören bei vielen Netbooks zur Standardausstattung. Zumeist mit einer Speicherkapazität von acht oder 16 Gigabyte. Jetzt hat Toshiba ein ultraportables Notebook mit einer SSD-Kapazität von sage und schreibe 512 Gigabyte angekündigt. Das Portégé R600 (Dynabook SS RX2/WAJ) ist das erste Notebook, das eine Solid State Disk mit dieser Kapazität bietet.
Die Firmen Intel und Mikron, die unter dem Joint Venture IM Flash Technologies Chips herstellen, wollen demnächst Flash-NAND-Bausteine in 25-Nanometer-Fertigung vorstellen. Damit soll es möglich sein, die Speicherkapazität von Smartphones, SSDs sowie Musik- und Video-Playern zu verdoppeln.
Eine 13 Zoll große Variante gibt es schon, jetzt kommt am 22. Juli ein elf Zoll großes Notebook aus der Serie 9 von Samsung auf den Markt. Durch die Maße und das Gewicht macht der 900X1B dem MacBook Air von Apple Konkurrenz.
Apple stellt die neuste Generation des Macbook Air vor. Die Modelle verfügen über neue Prozessoren, eine Thunderbolt-Schnittstelle und Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung.
Neben dem MacBook Pro mit Retina-Display wird weiterhin eine Variante mit der bisherigen Auflösung angeboten. Auch diese Notebook-Reihe hat einige Neuerungen erhalten.
Im kalifornischen San José hat Apple neben vielen anderen Neuheiten auch das MacBook Pro mit 13 Zoll großem Retina-Display vorgestellt. Die Preise beginnen ab 1.750 Euro.




