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Fixes Allround-Notebook: Samsung SF510 im Test
15,6 Zoll großer Bildschirm, Nvidia Geforce 310M und Intel Core i3

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Samsung stattet das SF510 unter anderem mit einer Geforce-Grafikkarte von Nvidia aus, die selbst erkennt, ob sie eine Berechnung vornehmen muss, oder ob der integrierte Grafikchip von Intel, der weniger Strom verbraucht, dafür ausreicht.

Die geschwungenen, erhöhten Kanten neben der Tastatur gehören zu Samsungs neuem Shark-Design und sollen dem SF510 und anderen Notebooks eine stromlinienförmige Optik verpassen, sie schnell wirken lassen. Das Testgerät von netzwelt erwies sich allerdings als fixer Allrounder und nicht als Multimedia-Kraftprotz.

15,6 Zoll großer Bildschirm mit 1.366 x 768 Pixeln

Das Samsung SF510 verfügt über einen 15,6 Zoll großen, spiegelnden Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Das bedeutet, dass auf dem eigentlich gut zu erkennenden Monitor mit großen Betrachtungswinkeln je nach Umgebung und Beleuchtung stark störende Reflexionen auftreten können.

In der getesteten Konfiguration SF510-S04DE verfügt das Notebook über einen mit 2,5 Gigahertz getakteten Core i3 M380-Prozessor von Intel. Für die Grafikberechnung sind die Grafikkarte Geforce 310M von Nvidia und der HD-Chipsatz von Intel zuständig. Die Grafikkarte beherrscht die Optimus-Technologie. Sie erkennt selbstständig, für welche Rechenaufgabe die stromsparendere interne Grafik ausreicht und wann sie selbst aktiv werden muss.

Samsung SF510 im Test

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Allround-Notebook mit 15,6 Zoll großem Bildschirm.

Samsung installiert auf dem SF510 Windows 7 Home Premium und stattet den Laptop mit einem vier Gigabyte großen Arbeitsspeicher und einer Festplatte mit einer Kapazität von 500 Gigabyte aus. Mit dem DVD-Laufwerk brennt sich der Nutzer eigene Silberscheiben und sichert Dateien.

Guter Akku, fixer Prozessor und Mittelfeld-Grafik

Im Test offenbart der sechszellige Lithium-Polymer-Akku des Samsung SF510, der über eine Stromstärke von 5.500 Milliamperestunden verfügt, zwei unterschiedliche Leistungsfähigkeiten. Die Dauer der Filmwiedergabe liegt mit 147 Minuten im oberen Bereich vergleichbarer Notebooks, die Laufzeit beim Schreiben von Texten mit 205 Minuten eher im Mittelfeld. Die Zeiten sind Mindestwerte, die unter provoziert ungünstigen Bedingungen gemessen wurden. Schaltet der Nutzer das WLAN ab und verringert die Bildschirmhelligkeit, verlängert sich die Laufzeit entsprechend.

Im Benchmark-Test Cinebench 11.5 erreichte der Core i3-Prozessor 2,07 Punkte und die Geforce-Grafikkarte schaffte 8,80 Bilder pro Sekunde. Mit beiden Werten liegt das SF510 im guten Mittelfeld. Das Notebook eignet sich nicht nur zum Schreiben von Texten und zum Surfen im Internet, sondern spielt auch HD-Videos flüssig ab und bietet sich für einfache Bild- und Videobearbeitung sowie in einem gewissen Rahmen auch für Spiele an.

Festplattengeschwindigkeit 500GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
0,1 MB/sek.104,3 MB/sek.55,2 MB/sek.17,3 ms

Die Geschwindigkeiten der Festplatte liegen im üblichen Rahmen von Notebookspeichern. Während die maximale Transferrate in die Spitzengruppe gehört, reicht es für die durchschnittliche Transferrate nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Auch unter Last arbeitete das Samsung SF510 sehr leise. Der Lüfter ist zum Beispiel nur zu hören, wenn der Nutzer sein Ohr ganz dicht an ihn hält. Gespräche oder Musik in Zimmerlautstärke sind in jedem Fall lauter.

Vollständige Tastatur und unangenehme Touchpadtasten

Das Gehäuse des Samsung SF510 bietet ausreichend Platz für eine vollständige Tastatur mit Zahlenblock. Die Handballenablagen fallen angenehm groß aus. Die einzelnen Tasten sind ausreichend groß und auch der Abstand zwischen ihnen erweist sich als angenehm weit. Die Druckpunkte dürften allerdings nach Meinung des Testers knackiger sein.

Das Layout der Tastatur erscheint grundsätzlich übersichtlich, Sondertasten sind durch Form und Größe wie auf einer normalen Tastatur hervorgehoben. Die Pfeiltasten und der Zahlenblock könnten optisch jedoch deutlicher voneinander und von der restlichen Tastatur getrennt sein.

Einen weniger guten Eindruck hinterlässt das Touchpad. Der Mauszeiger lässt sich zwar schnell und auch gezielt bewegen, da die Sensorfläche schon auf leichte Berührungen unverzüglich reagiert. Will der Nutzer jedoch klicken, erweisen sich die Touchpadtasten als wenig hilfreich.

Die Tasten sind ein Teil des Touchpads und von diesem nur optisch durch einen dünnen Strich abgegrenzt. Das Bedienelement lässt sich auch oberhalb der Markierung eindrücken, allerdings registriert es dann keinen Klick. Unterhalb der Grenze fallen die Druckpunkte der zwei Tasten sehr weich aus, was sich vor allem bei Doppelklicks als störend erweist.

Fest verbauter Akku und drei USB-Anschlüsse

Das Gehäuse des Samsung SF510 besteht aus Kunststoff und zeigt sich ordentlich verarbeitet. Es weist keine offensichtlichen Schwachstellen auf, selbst die großflächige Tastatur gibt auch bei starkem Druck nur wenig nach. Der Akku ist fest im Gehäuse eingebaut und lässt sich vom Nutzer nicht so einfach wechseln, wie sonst bei Notebooks üblich.

Samsung stattet das SF510 mit einem DVD-Brenner, drei USB-Schnittstellen, je einem VGA- und HDMI-Anschluss sowie zwei Audio-Buchsen und einem Kartenlesegerät aus. Ins Internet gelangt das Notebook wahlweise über ein LAN-Kabel oder drahtlos über WLAN. Per Bluetooth überträgt der Laptop Daten ebenfalls kabellos über kurze Entfernungen.

Fazit: Gut, aber nicht herausragend

Bei der Nutzung des Samsung SF510 gerät das angepriesene Shark-Design in den Hintergrund. Das Notebook verfügt über ausreichend Rechenkraft, gehört aber nicht in die Spitzengruppe der Leistungsträger. Für die am häufigsten genutzten Anwendungen reicht die Hardware aber völlig aus. Im täglichen Gebrauch erweisen sich allerdings der verspiegelte Bildschirm und das Touchpad als Hindernisse.

Je nach Ausstattung kostet das Samsung SF510 bei Online-Händlern zwischen 600 und 900 Euro. Die unverbindliche Preisempfehlung von Samsung für die getestete Ausstattungsvariante S04DE beträgt 699 Euro. Auf der Firmenhomepage findet sich allerdings nur die Version S02DE, die 899 Euro kosten soll.

Als etwas leistungsschwächere, aber auch günstigere Alternative zum SF510 bietet sich beispielsweise das Acer Aspire 5253 an. Das FX600 von MSI liegt preislich und leistungsmäßig auf einer ähnlichen Ebene wie das Notebook von Samsung, verfügt allerdings über einen deutlich schwächeren Akku.

Kommentare zu diesem Artikel

Samsung stattet das SF510 unter anderem mit einer Geforce-Grafikkarte von Nvidia aus, die selbst erkennt, ob sie eine Berechnung vornehmen muss, oder ob der integrierte Grafikchip von Intel, der weniger Strom verbraucht, dafür ausreicht.

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Fixes Allround-Notebook: Samsung SF510 im Test
Fixes Allround-Notebook: Samsung SF510 im Test
Die Grafikkarte des neuen Samsung-Notebooks SF510 erkennt selbstständig, ob sie eine Berechnung selbst durchführen muss, oder ob der integrierte Grafikchip von Intel, der weniger Strom verbraucht, ausreicht. Netzwelt macht den Test.
http://www.netzwelt.de/news/86303-fixes-allround-notebook-samsung-sf510-test.html
2011-04-15 09:23:16
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2011/pocketnowcom-enthuellt-vorab-technischen-daten-galaxy-tab-89-zoll-bild-pocketnowcom4954.png
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