Das Programm kann auch große Datenmengen sicher auf dem Desktop speichern.
Anleitung: Datenbanken mit OpenOffice.org Base erstellen
Im geschäftlichen Umfeld kommt fast keine Besprechung ohne Programm zur Präsentation oder Tabellenkalkulation aus. Besonders letztere Programmgruppe hat sich auch im privaten Umfeld etabliert, um sicher und zuverlässig größere Datenmengen zu verarbeiten und auf diesen Berechnungen auszuführen. Die Funktionen zum Erstellen eines Diagramms in Microsoft Excel, OpenOffice Calc und Co. sind PC-Grundwissen, das schon in der Schule und Ausbildung vermittelt wird. Dabei eignet sich in vielen Fällen statt der Tabellenkalkulation die Datenbank der großen Office-Programmpakete besser, um Datenberge zu organisieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1OO.org in Version 3.3
- 2Datenbanken erstellen
- 3Nötige Normalisierung
- 4Relationen und Tabellen
- 5SQL-Befehle einsetzen
- 6Berichte für den Druck
- 7Fazit
Klassische SQL-Datenbanken treiben nicht nur webbasierte Dienste wie Wikipedia oder netzwelt.de auf leistungsstarken Server-Computern an, auch auf Desktop-PCs laufen die Anwendungen meist problemlos. Dabei haben MySQL, MS SQL Server und Co. allerdings den Nachteil, dass sie für Laien nur schwer bedienbar sind - ihnen fehlt nämlich eine vernünftige grafische Oberfläche. Diese bietet hingegen OpenOffice.org Base und das gleichnamige Schwesterprogramm aus LibreOffice, das den Umgang mit Tabellen und SQL-Abfragen zu einem Kinderspiel macht und trotzdem eine Anbindung an die großen Vorbilder anbietet.
OO.org in Version 3.3
Die Datenbank-Anwendung aus OpenOffice.org kann nicht separat installiert werden sondern kommt immer mit dem gesamten Büropaket daher, was auch für alle anderen Komponenten der Suite gilt. OpenOffice.org ist derzeit für Windows, Linux und Mac OS X, theoretisch aber auch alle anderen Unix-artigen Systeme verfügbar und gleichzeitig Grundlage des kommerziellen Oracle Cloud Office. Nach der Übernahme des Server-Spezialisten Sun Microsystems durch Oracle ist das Büropaket in die Hände einer Firma gelangt, die sich sehr stark um die Interessen professioneller Anwender kümmert -was gerade einer Datenbank sicher nicht schadet.
Neben dem aktuellen OpenOffice.org 3.3 können Nutzer von der Beta-Seite des Projekts auch die neueste Entwickler-Version OpenOffice.org 3.4 laden, LibreOffice 3.4 ist ebenfalls in Vorbereitung. Der einzige Unterschied im Vergleich zu den Systemanforderungen der anderen Oo.org-Komponenten ist, dass Base für einen problemlosen Betrieb zwingend eine funktionsfähige Java Runtime-Umgebung voraussetzt.


Seit der Veröffentlichung von Microsoft Office für den Mac gilt auch auf den Apple-Computern Access als die beste Datenbank. Dabei gibt es eine echte Alternative: FileMaker ist speziell auf Mac OS X ausgerichtet und gehört schon sehr lange zum Apple-Universum. Netzwelt hat sich die Datenbank genauer angesehen.
Wer eine kostenlose Textverarbeitung sucht, kommt an OpenOffice.org beziehungsweise dem Nachfolgeprojekt LibreOffice nicht vorbei. Netzwelt stellt die besten Erweiterungen, Vorlagen und anderen Helferlein vor, mit denen sich noch mehr aus den Komponenten der freien Bürosuite herausholen lässt.
Wer eine eigene Webseite mit Content Management System betreibt, wird die MySQL-Datenbank sicher bereits kennen. Es gibt neben der Installation auf einem Linux-Server dutzende gute Gründe, das Paket auch auf dem heimischen Windows-Computer einzusetzen. Netzwelt zeigt, was man dabei beachten muss.
OpenOffice.org hat sich über die letzten fünf Jahre zu einer echten Konkurrenz für Microsoft Office gemausert: Das Büropaket hat mittlerweile so viele Funktionen, das kaum ein Wunsch unerfüllt bleibt. Sogar Webseiten kann man mit OpenOffice.org Writer, Calc, Impress und Draw erstellen – ganz ohne Hilfsmittel.
Wer professionelle Formulare unter Windows erstellen möchte, erledigt das gerne in Microsoft Word. Dabei gibt es seit Office 2003 mit InfoPath ein eigeneständiges Programm genau für diesen Zweck.
Wer das freie Büropaket LibreOffice verwendet, kann sich über eine neue Sammlung von Erweiterungen und Vorlagen freuen. Die Zusammenstellung soll es Einsteigern leichter machen, mit LibreOffice zu arbeiten.
Wer unterwegs auf die Wikipedia zugreifen möchte, muss nicht unbedingt online sein: Mit der kostenlosen Anwendung WikiTaxi ist es möglich, direkt auf die exportierten XML-Dateien zuzugreifen und Artikel zu lesen.




