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Huffington Post: 9.000 Blogger fordern Bezahlung in Millionenhöhe
Sammelklage über 105 Millionen US-Dollar

von Jan Kluczniok Uhr veröffentlicht

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Die seit kurzem zum Internetkonzern AOL gehörende Online-Zeitung Huffington Post wird von 9.000 Bloggern verklagt. Die Autoren verlangen nachträglich eine Bezahlung ihrer Beiträge. Sie hätten maßgeblich zur Wertsteigerung der Seite, die AOL für 315 Millionen US-Dollar erworben hat, beigetragen.

Der US-Online-Zeitung Huffington Post steht eine Sammeklage über 105 Millionen US-Dollar bevor. Rund 9.000 Blogger verlangen von der Gründerin Arianna Huffington nachträglich eine Bezahlung für ihre honorarfrei eingestellten Beiträge. Der Grund: Huffington und Co. hätten diese dazu genutzt um sich zu bereichern, das zeige der Verkauf der Seite an AOL für 315 Millionen US-Dollar.

Der nun zu AOL gehörenden Online-Zeitung Huffington Post steht ein Rechtsstreit bevor. (Quelle: Screenshot)

Eingereicht wurde die Klage stellvertretend von Jonathan Tasini, einem Publizisten und Gewerkschafter. Tasini und Mitkläger werfen Gründerin Arianna Huffington vor, sie gezielt aufgrund ihrer Bekanntheit als Blogger angeworben und Beiträge der Autoren jeweils prominent auf der Startseite der Online-Zeitung platziert zu haben. Die ohne Honorar agierenden Blogger seien sogar gebeten worden, ihre Beiträge im Netz beispielsweise über Soziale Netzwerke zu verbreiten. Dies sei alles in der Absicht geschehen die Abrufzahlen der Online-Zeitung und damit den Wert der Seite in die Höhe zu treiben.

Huffington Post droht Schlammschlacht

Tasini sucht einem Bericht der New York Times zufolge auch die verbale Auseinandersetzung mit der Online-Zeitung. Gegenüber Journalisten drohte er der US-Tageszeitung zufolge Gründerin Arianna Huffington das Leben zur Hölle zu machen bis sie für Gerechtigkeit sorge. Er verglich ihren Umgang mit den Bloggern als Form der modernen Sklaverei. Das Ziel der Klage sei es Arianna Huffington zu einer Geächteten zu machen.

Arianna Huffington hatte die Online-Zeitung 2005 gegründet. Die Nachrichtenseite, die als Politik-Blog mit einem kleinen Team gestartet war, zählt nach Aussage der New York Times zu einer der meist besuchtesten Seiten in den USA. Monatlich soll sie rund 25 Millionen Besucher anziehen. AOL hatte die Seite im Februar aufgekauft.

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Die seit kurzem zum Internetkonzern AOL gehörende Online-Zeitung Huffington Post wird von 9.000 Bloggern verklagt. Die Autoren verlangen nachträglich eine Bezahlung ihrer Beiträge. Sie hätten maßgeblich zur Wertsteigerung der Seite, die AOL für 315 Millionen US-Dollar erworben hat, beigetragen.

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Huffington Post: 9.000 Blogger fordern Bezahlung in Millionenhöhe
Der beliebten US-Online-Zeitung Huffington Post steht ein Rechtsstreit bevor. Rund 9.000 Blogger fordern nachträglich ihre Bezahlung.
http://www.netzwelt.de/news/86280-huffington-post-9-000-blogger-fordern-bezahlung-millionenhoehe.html
2011-04-13 12:30:12
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Huffington Post: 9.000 Blogger fordern Bezahlung in Millionenhöhe