Vergleich von 2008 hat weiter Bestand

Facebook-Gründung: Klage der Winklevoss-Zwillinge abgewiesen

Der Rechtsstreit mit den Winklevoss-Zwillingen um die Erfindung von Facebook scheint ein Ende zu haben. Ein US-Bundesgericht hat die Berufungsklage der Brüder abgewiesen. Die Kommilitonen von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wollten einen Vergleich aus dem Jahr 2008 annullieren lassen.

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Facebook-Gründer Mark Zuckerberg muss den Winklevoss-Zwillingen nicht mehr Geld zahlen als 2008 festgelegt. (Bild: Facebook)
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg muss den Winklevoss-Zwillingen nicht mehr Geld zahlen als 2008 festgelegt. (Bild: Facebook)
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In der Einigung von 2008 zwischen den Winklevoss-Zwillingen und Facebook wurden den Brüdern 65 Millionen US-Dollar zugesprochen. Im Gegenzug sollten die Brüder die Klage gegen Zuckerberg fallen lassen. Die Zwillinge werfen dem Facebook-Gründer vor, er habe ihnen die Idee für ein Soziales Netzwerk gestohlen. Zuckerberg hatte während der Studienzeit den Zwillingen beim Programmieren des Netzwerkrs ConnectU geholfen und soll aus dieser Idee Facebook entwickelt haben.

Berufungsgericht sieht Rechtsstreit als beendet an

Den Zwillingen war die Summe offenbar nicht hoch genug und so reichten sie erneut Klage gegen Facebook ein. Das Berufungsgericht hat die Forderungen allerdings abgewiesen und erklärt, dass ein Rechtsstreit zu irgendeinem Punkt auch einmal zu einem Ende kommen müsse. Dieser Punkt wäre jetzt erreicht. Zuvor heißt es in dem Urteil, dass Cameron und Tyler Winklevoss nicht die ersten von einem Wettbewerber ausgestochenen Parteien seien, die auf dem Rechtsweg das zu errreichen versuchen, was sie im Markt nicht geschafft haben.

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Weiter heißt es, dass die Gerichte den Zwillingen möglicherweise Recht gegeben hätten, wenn sie nicht bereits einen Vergleich abgeschlossen und zugesichert hätten sämtliche Ansprüche gegenüber Facebook fallen zu lassen. Der Konflikt um die Facebook-Gründung wurde in dem Oscar-prämierten Film "The Social Network" aufgegriffen.

Ceglia legt neue Beweise vor

Während dieser Streit also scheinbar beigelegt wurde, droht Facebook an anderer Stelle erneut Ärger wegen der Gründung. Paul Ceglia behauptet mit Mark Zuckerberg einen Vertrag abgeschlossen zu haben, der ihm 50 Prozent an Facebook zusichern soll. Jetzt hat Ceglia dem Gericht E-Mails mit Zuckerberg als neues Beweismaterial vorgelegt. Dies berichtet der Branchendienst Bloomberg.

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