Anspruchsvolleres Tool für die Audio-Bearbeitung als Audacity
Ardour im Test: Sound-Werkzeug für professionelle Nutzer
Fast jeder Mensch hat sich schon einmal gewünscht, störende Hintergrundgeräusche aus dem Urlaubsfilm zu entfernen oder andere Musik zu schneiden. Das Gebiet der Audiobearbeitung gehört aber immernoch zu den anspruchsvolleren Dingen, die man am Rechner erledigen kann - entweder sind die verfügbaren Programme nur für professionelle Nutzer geeignet und bieten hunderte Funktionen oder sie sind sehr einfach gehalten, damit sich auch Einsteiger gut zurechtfinden. Im mittleren Segment ist das Angebot recht klein.

Inhaltsverzeichnis
- 1Die kostenlose Version
- 2Installation
- 3Erster Start
- 4Schnitt und Formate
- 5Fazit
Im Bereich der Open-Source-Lösungen deckt Audacity den Bereich der Einsteiger ab, während das genauso kostenlose Gegenstück Ardour eher das Profi-Segment im Blick hat. Der Hersteller bezeichnet die Software selbst als sogenannte "Digital Audio Workstation", mit der sich Musik und Sound jeder Couleur präzise und sicher bearbeiten lassen soll. Die erste Version von Ardour stammt bereits aus dem Jahr 2004, bis heute kümmert sich der Entwickler Paul Davis um die Anwendung.
Die kostenlose Version
Wer den Einsatz des Schnittwerkzeugs Ardour erwägt, sollte zunächst einmal überprüfen, ob er nicht vielleicht bereits das Programm auf seiner Festplatte installiert hat - besonders bei Linux-Anwendern ist die Wahrscheinlichkeit dafür recht groß. Ardour ist ein integraler Bestandteil in Ubuntu Studio, einer speziellen Fassung der beliebten Linux-Distribution Ubuntu. Sollte Ardour noch nicht installiert sein, kann jeder Nutzer die Open-Source-Fassung kostenlos aus dem Netz laden. Wer Ardour regelmäßig einsetzt, sollte die kostenlose Fassung mit einer Spende unterstützten, auch wenn interessierte Nutzer in das freiwillige Spenden-Feld auf der Download-Seite auch null US-Dollar eintragen können.
Neben einmaligen Spenden gibt es auch Abo-Modelle, um das Projekt dauerhaft zu fördern - die vorgeschlagenen Abo-Spenden reichen dabei von einem bis zu fünfzig US-Dollar im Monat. Für jeden Monat gibt die Ardour-Webseite ein globales Ziel als Spendensumme vor, das im besten Fall erreicht werden soll und in fast jedem Monat auch tatsächlich erreicht wird.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Audio-Bearbeitung hier.
