Mix aus Business- und Multimeda-Handy
Motorola Pro im Kurztest: Leistungsstarkes Tastatur-Handy
Das Motorola Pro richtet sich wie der Name schon sagt an professionelle Anwender. Das Tastatur-Handy unterstützt daher die gängigen Sicherheits- und Verschlüsselungsstandards von Unternehmen. Dank leistungstarker Hardware soll es nach Feierabend aber auch als multimedialer Unterhalter taugen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Vorsicht vor Fehlgriffen
- 2Keine HD-Kamera
- 3Prozessor mit höherer Taktfrequenz?
- 4Verfügbarkeit
- 5Fazit
Für Motorola-Fans ist das Pro ein alter Bekannter. In den USA ist das Handy bereits seit November 2010 unter dem Namen Droid Pro über den Netzbetreiber Verizon erhältlich. Nun bringt es Motorola zusammen mit Vodafone auch nach Deutschland. Optisch ähnelt das Smartphone stark den Blackberry Bold-Modellen des kanadischen Herstellers RIM. Allerdings verzichtet Motorola auf ein optisches Trackpad und Telefontasten unter dem Display. Stattdessen kommen die von anderen Motorola-Modellen bekannten Sensortasten zum Einsatz. Mit ihnen kann der Nutzer schnell zum Startbildschirm wechseln, ein Kontextmenü aufrufen, zurück navigieren oder das Handy durchsuchen. In der Hand hinterlässt das Motorola Pro einen guten und wertigen Eindruck.
Vorsicht vor Fehlgriffen
Weniger gefiel im Kurztest jedoch die Tastatur. Die Tasten fallen dem Geschmack des Testers nach etwas zu klein aus, so dass der Nutzer langsamer tippen muss, um Fehleingaben zu vermeiden. Ein versehentliches Betätigen der Sensortasten wird dagegen ausgeschlossen. Motorola hat hier für ausreichenden Abstand zur Tastatur gesorgt. Neben der physikalischen QWERTZ-Tastatur steht im Querformat zudem noch eine virtuelle QWERTZ-Tastatur zum Tippen zur Verfügung.
Eine physikalische Kamerataste fehlt, die Kamera lässt sich nur über den Touchscreen auslösen. An der Seite befindet sich zwar eine zusätzliche Taste, diese rief im Kurztest beim Betätigen aber nur die Kalender-App des Smartphones auf. Ob sie beim endgültigen Modell individuell belegt werden kann, ist unklar.


Einige Hersteller setzen neuerdings auf quadratische Mobiltelefone. Nach Nokia the Twist, LG Lotus und Lotus Elite will es nun auch Motorola mit einem quadratischen Schiebe-Handy versuchen. Im Innern arbeitet das Betriebssystem Motoblur, das auf Google Android 2.1 basiert.
Motorola bleibt der eigenen Linie, nicht der Masse zu folgen sondern eigenständige Smartphones zu entwickeln, treu. Dies beweist einmal mehr das neue Business-Handy Motorola Droid Pro, das mit einer ungewöhnlichen Form überrascht.
Motorola bringt nach dem Atrix mit dem Droid Bionic bereits ein zweites Dual-Core-Smartphone auf den Markt. Das Droid Bionic ist nicht ganz so üppig ausgestattet wie das Atrix, unterstützt aber bereits den neuen Mobilfunkstandard LTE.
Mit dem Motorola Milestone XT833 hat Motorola in Peking den jüngsten Spross der Milestone-Familie vorgestellt. Der Hersteller verbaut hier eine fünfzeilige QWERTZ-Tastatur sowie einen Dual-Core-Prozessor. In Deutschland wird das Smartphone wohl unter dem Namen Milestone 3 erscheinen.
Motorola bringt mit dem Atrix 2 ein neues Flaggschiff auf den US-Markt. Das Smartphone bietet gegenüber dem Vorgänger ein größeres Display und eine bessere Kamera. Ein Deutschlandstart ist noch ungewiss.
Besitzer des Motorola Atrix können sich freuen. Motorola stellt ab sofort eine Aktualisierung auf Android 2.3.4 bereit. Die Chancen auf ein Ice Cream Sandwich-Update sind derzeit allerdings eher gering.
Ab März ist in Deutschland das Klapphandy Motorola Gleam auch in der Plus-Variante erhältlich. Das Gleam+ zeichnet sich durch ein schlankeres Design und einen neuen Browser aus.




