Neue Details zum Apple-Handy
iPhone 5: Cloud-Dienste und höhere Geheimhaltungsstufe
Die Gerüchteküche zur nächsten Generation von Apples iPhone brodelt kräftig: So soll das iPhone 5 mit einer komplett überarbeiteten iOS-Version ausgeliefert werden. Diese bietet unter anderem ein überarbeitetes Benachrichtigungssystem und Cloud-Dienste für die Speicherung von Musik und Bildern. Die Hardware-Details will Apple dagegen geheim halten und erhöht dazu noch einmal die Sicherheitsvorkehrungen.

Dem britischen Blog Techradar zufolge wird Apple für iOS 5 den Software-Hersteller App Remix übernehmen, der derzeit bereits mit Boxcar ein verbessertes Benachrichtigungssystem für iOS anbietet. Dieses soll dann in das Betriebssystem eingefügt werden und Nutzer übersichtlicher über SMS-Nachrichten oder entgangene Anrufe informieren. Des Weiteren will Apple laut Techradar die Sprachsteuerung in iOS 5 deutlich verbessern. Technologiepartner könnte hierfür Nuance sein, die auch die Spracherkennungssoftware Dragon entwickelt haben.
Hauptneuerung in iOS 5 sollen aber diverse Cloud-Dienste sein. Neben einer Cloud-Version von iTunes soll es auch einen speziellen Dienst für Fotos namens Photo Stream geben. Zudem soll der Synchronisierungs-Dienst Mobile Me in einer überarbeiteten und dann wohl auch kostenlosen Variante ins System integriert werden.
Hardware soll geheim gehalten werden
Über die technische Ausstattung des iPhone 5 ist dagegen noch wenig bekannt - und das soll auch so bleiben. Apple hat die ohnehin strengen Sicherheitsvorkehrung hierfür noch einmal erhöht. Das berichtet der Blog Appleinsider unter Berufung auf den Analysten Brian White. Apple wolle damit einen Fauxpas wie beim iPhone 4 verhindern. Damals war der US-Technikblog Gizmodo in Besitz eines verloren gegangenen iPhone 4-Prototypen gelangt.
Gerüchten zufolge habe Apple noch nicht einmal die Komponenten für das iPhone 5 geordert. Allerdings habe sich das Unternehmen Produktionskapazitäten bei Lieferanten durch Vorzahlungen gesichert, so dass Apple wahrscheinlich nicht von Lieferschwierigkeiten durch das schwere Erdbeben in Japan betroffen sein wird. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Sony Ericsson, das bereits den Marktstart eines Xperia-Smartphones verschieben musste.
Sony-Kamera, Alu-Rücken und NFC-Technik
Ein paar Details zum iPhone 5 sind allerdings doch bereits durchgedrungen: So soll Sony laut Aussage des Konzernchefs Howard Stringer den Kamerasensor für das nächste iPhone liefern. Des Weiteren wird über NFC-Funktionalität und einen Alu-Rücken spekuliert. Der Plan einer Universal-SIM-Karte scheint dagegen gescheitert zu sein.
Unklarheit herrscht immer noch über den Erscheinungstermin des iPhone 5. Gerüchten zufolge soll es nicht wie üblich auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC im Juni vorgestellt werden, sondern erst gegen Ende des Jahres. Laut koreanischen Mobilfunkanbieter kommt das iPhone 5 dagegen bereits Ende Juni in den Handel.
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