Wasserdichte und robuste Digitalkamera mit WLAN, Bluetooth und GPS
Funkende Outdoorkamera: Ricoh G700SE im Test
Eine Kamera für Spezialeinsätze: Die Ricoh G700SE übersteht nicht nur Stürze und Tauchgänge unbeschadet, sondern funkt auch per WLAN und Bluetooth - und ermittelt ihren Standort über GPS-Satelliten. Allerdings spart der Hersteller an wichtigen Punkten wie dem Sensor oder dem Objektiv.
Ricoh G700SE: Steriler OP-Raum im Krankenhaus, dreckige Baustellen oder beim Tauchgang im Meer: Die vielseitige und robuste Ricoh G700SE eignet sich für viele Einsätze. Allerdings muss der Nutzer mit einer sperrigen Bedienung zurecht kommen und mit einer unterdurchschnittlichen Bildqualität zufrieden sein. Zum Video: Ricoh G700SE
Inhaltsverzeichnis
- 1Robuste Kamera verzichtet auf zahlreiche Standards
- 2Fotos einfach aufzunehmen, weitere Einstellungen zu kompliziert
- 3Bildqualität kein Kaufargument
- 4Klobiges Gehäuse mit geschützten Anschlüssen
- 5Fazit: Eine Kamera für Spezialeinsätze
Robuste Kamera verzichtet auf zahlreiche Standards
Nach Angaben von Ricoh übersteht die G700SE Stürze aus einer Höhe von bis zu zwei Metern ohne Schaden zu nehmen. Tauchgänge bis maximal fünf Meter Wassertiefe sollen zwei Stunden andauern können, ohne dass Wasser ins Innere eindringt. Staubdicht ist die Kamera natürlich auch und selbst bei Minusgraden von bis zu zehn Grad unter Null soll sie ohne Einschränkungen funktionieren. Da sie beständig gegen Chemikalien ist, kann sie mit Natriumhypochlorit und Ethanol desinfiziert werden.
Ricoh baut in die G700SE einen CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 12,1 Megapixeln ein. Mit seiner Fläche von 1/2,3 Zoll fällt er so groß aus, wie die Sensoren in den meisten Kompaktkameras. Er liefert Fotos im 4:3-Format, Videos nimmt die Kamera nur versteckt über die Szenenprogramme auf.
Das Objektiv der Ricoh G700SE verfügt über einen fünffachen Zoom. Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite von 28 bis 140 Millimeter. Seine Brennweite verändert das Objektiv zügig und auch der Autofokus stellt Motive schnell scharf. Der Fotograf muss allerdings auf einen optischen Bildstabilisator verzichten, denn die Kamera nutzt nur einen Stabilisator in digitaler Form, der in der Regel nur die Lichtempfindlichkeit erhöht um die Belichtungszeit zu verkürzen. Als Folge verstärkt sich allerdings das Bildrauschen.
In der Automatik der G700SE kann der Fotograf zahlreiche Einstellungen wie Lichtempfindlichkeit, Belichtungskorrektur oder den Weißabgleich verändern oder alle Entscheidungen der Kamera überlassen. Blende und Belichtungszeit bleiben für den Nutzer immer unerreichbar. Auf zwei Speicherplätzen kann der Anwender eigene Einstellungen abspeichern. Sechs, teilweise exotische, voreingestellte Szenenprogramme wie zum Beispiel ein "Feuerwehrmodus" stehen zur Auswahl.
Ricoh G700SE im Test
Die robuste Kamera übersteht Stürze aus bis zu zwei Metern Höhe und taucht bis zu fünf Meter tief.
Objektiv mit fünffachem Zoom und ein CCD-Sensor mit 12,1 Megapixeln Auflösung.
Die Kamera funkt drahtlos per WLAN, Bluetooth und empfängt GPS-Signale.
Der drei Zoll große Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 920.000 Pixeln.
Akku und Speicherkarte sind hinter verriegelten Abdeckungen vor Wasser geschützt.
Der Lithium-Ionen-Akku und die SD-Speicherkarte entsprechen dem Standard im Kompaktkamerabereich.
Auf der Rückseite der Ricoh G700SE befindet sich ein drei Zoll großer Bildschirm, der als Sucher fungiert und zur Bildwiedergabe dient. Der Monitor mit einer Auflösung von 920.000 Pixeln zeigt ein detailliertes Bild an und verfügt über große Blickwinkel. Erst nach jeweils rund 80 Grad je Blickrichtung lässt sich der Inhalt der Anzeige deutlich schlechter erkennen.

Gutes Video! Ich nutze die Kamera beruflich, im Bereich Straßenbau. Die Kamera ist in der Tat keine Spiegelreflex, aber dafür hat Sie viele andere Funktionen die für uns von Vorteil sind! Schade dass gerade diese...