Herausfordernder als das echte Leben

Im Kurztest: MotoGP 10/11

Capcoms "Moto GP10/11" ist kein Spiel für all jene, die auf den schnellen Erfolg aus sind. Zum einen haben es die Wettbewerbe, allen voran die Weltmeisterschaften und der Karrieremodus, in sich. Zum anderen sind die lizenzierten Motorräder dreier Leistungsklassen nur mit viel Übung im Zaum und auf der Strecke zu halten.

Im Test: MotoGP 10/11 - Neues Jahr, neues Glück: Capcom veröffentlicht einen weiteren Ableger seiner "MotoGP"-Reihe. (Bild: Capcom)
Neues Jahr, neues Glück: Capcom veröffentlicht einen weiteren Ableger seiner "MotoGP"-Reihe. (Bild: Capcom)

Dass Zweiräder wesentlich schwerer zu bändigen sind als Autos, ist klar. Allerdings ist die Lenkung von "MotoGP 10/11" so sensibel, dass selbst winzigste Bewegungen zum sofortigen Aufschaukeln des Bikes führen. Ganz ehrlich: Es wäre besser gewesen, wenn die Entwickler - zumindest in den beiden einfacheren Schwierigkeitsgraden - das Fahrverhalten zivilisiert hätten. Denn trotz aller nur erdenklichen Fahrhilfen ist es verdammt schwer, das Motorrad gekonnt über die Original-Kurse zu jagen.

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Profis, denen solche Probleme nur ein mitleidiges Lächeln entlocken, kommen hingegen vollends auf ihre Kosten. Abgesehen von einigen Nachlässigkeiten, etwa dem teils seltsamen Verhalten der Computergegner, dem Verzicht auf ein Schadensmodell oder den kaum spürbaren Unterschieden zwischen trockener und nasser Strecke, ist "MotoGP 10/11" für PS3 und Xbox 360 genau das, was sie sich wünschen: Eine über alle Maßen herausfordernde Motorrad-Simulation, in der man nicht nur für den Ausgang eines Rennens verantwortlich ist, sondern sich auch um das Umfeld samt Ingenieuren und PR-Beratern kümmern muss.

Video: MotoGP 10/11

Zu Beginn der Karriere, die sich übrigens zum ersten Mal auch im Split-Screen-Koop-Modus spielen lässt, tritt man in der 125-Kubikzentimeter-Klasse an. Das große Ziel ist es, über die Moto2-Meisterschaft den MotoGP zu erreichen und gegen alle aktuellen Fahrer anzutreten.

Im Test: MotoGP 10/11

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Im Test: MotoGP 10/11 - Neues Jahr, neues Glück: Capcom veröffentlicht einen weiteren Ableger seiner "MotoGP"-Reihe. (Bild: Capcom)
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Neues Jahr, neues Glück: Capcom veröffentlicht einen weiteren Ableger seiner "MotoGP"-Reihe. (Bild: Capcom)

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Im Test: MotoGP 10/11 - Trotz zahlreicher Fahrhilfen sind die Bikes kaum auf der Strecke zu halten. (Bild: Capcom)
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Trotz zahlreicher Fahrhilfen sind die Bikes kaum auf der Strecke zu halten. (Bild: Capcom)

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Im Test: MotoGP 10/11 - Die Karriere führt von der 125-Kubikzentimeter-Klasse über die Moto2-Meisterschaft zum MotoGP. (Bild: Capcom)
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Die Karriere führt von der 125-Kubikzentimeter-Klasse über die Moto2-Meisterschaft zum MotoGP. (Bild: Capcom)

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Im Test: MotoGP 10/11 - Rasen im Ödland: Strecken und Fahrer sind optisch nicht mehr zeitgemäß in Szene gesetzt. (Bild: Capcom)
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Rasen im Ödland: Strecken und Fahrer sind optisch nicht mehr zeitgemäß in Szene gesetzt. (Bild: Capcom)

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Gegenüber dem Vorgänger wurde die Grafik kaum verbessert. Während die Bikes mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet wurden, wirken Fahrer und Strecken arg steril und altbacken. Das liegt vor allem Verzicht auf typische Animationen wie Gas geben oder Schalten. Online können bis zu 20 Spieler gegeneinander fahren. Wer will, kann die leeren Startplätze mit Computerfahrern auffüllen. Richtig motivierend ist das aber nicht, da das Game auf Online-Statistiken verzichtet.

Datenblatt

MotoGP 10/11
SpielnameMotoGP 10/11
HerstellerMonumental Games
VertriebCapcom Europe
GenreRennspiel
Erhältlich ab18.03.2011
Preisca. 50 Euro
EAN Code5055060962466
SchwierigkeitFür Fortgeschrittene
Alterab 0 Jahren
Multiplayer2-20 (WWW)
Sonstiges 
Bewertung Grafikbefriedigend
Bewertung Steuerungbefriedigend
Bewertung Soundgut
Bewertung Spielspassbefriedigend
Bewertung Gesamtbefriedigend
SystemPlayStation3
SystemXbox 360

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