Interne Mitteilung
Google: Larry Page macht Gehaltsbonus von Social Media-Erfolg abhängig
Für Google ist es offenbar sehr wichtig, dass das Unternehmen im Social Media-Bereich Erfolg hat. In einer vertraulichen Mitteilung, die an alle Google-Mitarbeiter ging, erklärt der neue Chef Larry Page, dass der jährliche Bonus davon abhängt, ob die Social Media-Strategie erfolgreich ist oder nicht.

Larry Page ist seit dieser Woche, 4. April, neuer Chef von Google. Bereits am Freitag zuvor hat er eine interne Mitteilung verschickt, aus der hervorgeht, dass bis zu 25 Prozent des Jahres-Bonus aller Mitarbeiter mit dem Erfolg oder Misserfolg der Social Media Strategie abhängen. Die vertrauliche Nachricht liegt der amerikanischen Nachrichten-Seite Business Insider vor.
Alle Mitarbeiter für den Erfolg verantwortlich
Demnach handele es sich bei den Social-Media-Maßnahmen um ein gemeinsames Bestreben, deswegen sei es wichtig, dass alle dahinter stehen. Für Page sind die Mitarbeiter, die nicht direkt mit den Bemühungen zu tun haben, trotzdem ebenfalls verantwortlich und von den Konsequenzen betroffen.
Die Mitarbeiter müssen Page zufolge die eigenen Produkte testen und Feedback geben. Außerdem sollen sie die sozialen Dienste bei Familie und Freunde anpreisen. Die PR-Abteilung von Google erklärte gegenüber Business Insider, dass sie sich nicht zu internen Belangen äußert.
"+1"-Button als neuestes soziales Element
Der aktuellste Ansatz von Google im Social Media-Bereich ist der "+1"-Button. Ähnlich wie bei dem "Gefällt mir"-Button von Facebook können Nutzer ihren Freunden und Bekannten oder weltweiten Anwendern Empfehlungen aussprechen. Bislang können Nutzer in den USA Suchergebnisse und Anzeigen empfehlen. In Zukunft soll der +1-Button aber auch auf internationalen Webseiten integriert werden.
Als im November letzten Jahres ein Google-Mitarbeiter eine vertrauliche Mitteilung an die Medien weiter geleitet hat, wurde er entlassen. In der E-Mail ging es um eine Gehaltserhöhung und einen Weihnachtsbonus für alle Mitarbeiter. Der Grund für die Kündigung soll gewesen sein, dass der Informant die Mitarbeiter gefährdet habe.

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Google wird immer mehr Sekte.