22,5 bis 810 Millimeter Brennweite und ein optischer Bildstabilisator
Nikon Coolpix P500 im Test: Bridgekamera mit 36-fachem Zoom
Der Brennweitenbereich von Bridgekameras wird immer größer: Die Nikon Coolpix setzt mit ihrem 36-fachem Zoom eine neue Höchstmarke. Bei so großen Brennweiten hilft der optische Bildstabilisator nicht nur bei schlechter Beleuchtung, sondern auch am helllichten Tag.
Nikon Coolpix P500: Zoomt der Fotograf mit der Nikon Coolpix P500 an sein Motiv heran scheint die Kamera kein Ende zu kennen. Sie verfügt über einen 36-fachen Zoom und eine ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite von 22,5 bis 810 Millimeter. Zum Video: Nikon Coolpix P500
Inhaltsverzeichnis
- 1Rekord-Brennweite und umgedrehter Bildsensor
- 2Zwei Hände für eine bequeme Bedienung
- 3Gute Fotos trotz Bildrauschen
- 4USB- und HDMI-Anschluss
- 5Fazit
Rekord-Brennweite und umgedrehter Bildsensor
Umgerechnet ins Kleinbildformat reicht die Brennweite der Nikon Coolpix P500 von 22,5 bis 810 Millimeter. Ein größerer Brennweitenbereich ist derzeit ohne Wechselobjektive nicht erhältlich. Trotz seines 36-fachen Zooms bewegt sich das Objektiv zügig und lässt sich gleichzeitig vergleichsweise fein einstellen. Um vom kleinsten zum größten Wert zu gelangen, benötigt die Optik trotzdem rund zwei Sekunden. Der Autofokus stellt erkannte Motive fast ohne Verzögerung scharf.
Der optische Bildstabilisator befindet sich bei der Coolpix P500 nicht im Objektiv, sondern verschiebt den Bildsensor, um Bewegungen der Kamera auszugleichen. Dieser hilft nicht nur im Dunklen bei der Aufnahme von Fotos mit möglichst wenigen Verwacklungen, sondern sorgt auch im Hellen bei großen Brennweiten für einen ruhigen Bildausschnitt. Hält der Nutzer die Bridgekamera in der Hand lässt sich bei maximaler Brennweite kaum ein ruhiges Bild aufnehmen.
Der rückseitig belichtete CMOS-Bildsensor der Coolpix P500 fällt mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll so groß aus, wie die Chips in den meisten Bridge- und Kompaktkameras. Er liefert Fotos mit einer Auflösung von bis zu 12,1 Megapixeln und Videos in Full-HD-Auflösung.
Die Nikon Coolpix eignet sich sowohl für Schnappschüsse, als auch für von langer Hand geplante Aufnahmen mit manuellen Belichtungseinstellungen. Hierbei besteht allerdings eine Einschränkung bei der Blende, die nur von f3.4 bis f8.0 reicht. In den halbautomatischen Aufnahmeprogrammen legt der Nutzer einige Werte fest. In der normalen Automatik und den 16 Szenenprogrammen übernimmt dies die Kamera vollständig.
Nikon Coolpix P500 im Test
Bridgekamera mit rückseitig belichtetem CMOS-Bildsensor und 12,1 Megapixeln.
Objektiv mit 36-fachem Zoom, die Brennweite entspricht umgerechnet ins Kleinbildformat 22,5 bis 810 Millimeter.
Ein optischer Bildstabilisator hilft bei der Aufnahme verwacklungsfreier Bilder.
Zahlreiche automatische, aber auch halbautomatische und ein manuelles Aufnahmeprogramm stehen zur Auswahl.
Der drei Zoll große Bildschirm mit einer Auflösung von 921.000 Pixeln dient als Sucher und zur Bildwiedergabe.
Wie in fast jeder Kamera ein Lithium-Ionen-Akku und eine SD-Speicherkarte.
Der drei Zoll große Bildschirm auf der Rückseite der Kamera dient als Ergänzung des elektronischen Suchers und zur Bildwiedergabe. Der Nutzer kann die Anzeige mit einer Auflösung von 921.000 Pixeln jeweils um 90 Grad nach oben und unten aufklappen. Der kleine Monitor zeigt ein gut zu erkennendes Bild an und verfügt über große Bilckwinkel, die horizontal und vertikal bei rund 150 Grad liegen.
