Tipps für eine gelungene Präsentation von Videoclips
Ratgeber Videoschnitt: Urlaubsvideos von der Digicam verarbeiten
Beim Thema Videoschnitt denken viele an schnelle PCs mit Sechskern-Prozessor, 64-Bit-Software und riesigem Arbeitsspeicher. Doch es geht auch mit deutlich weniger Aufwand. Wer nicht gerade stundenlange HD-Videos erstellt, kommt auch mit einem handelsüblichen Office-Rechner klar. Und einen Camcorder muss man im Urlaub auch nicht mitschleppen. Für den Anfang reicht die Videofunktion der Digicam. Durch Speicherkarten mit acht oder mehr Gigabyte lassen sich auch Hunderte von Fotos und längere Videos in ansehnlicher Bildqualität aufnehmen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Läuft auch auf älteren Notebooks
- 2Erste Schritte mit Movie Maker
- 3Videoclips kürzen und teilen
- 41. Die "Story"
- 52. Länge der Einstellungen
- 63. Harter Schnitt, weiche Übergänge
- 74. Optische Effekte
- 85. Musik, Kommentar, Atmo
- 9Video veröffentlichen und freigeben
Auch bei der Software muss es nicht die anspruchsvolle Programm-Suite sein. Gerade für Einsteiger reicht das kostenlose Movie Maker aus der Windows Live Serie. Mit diesem simplen Programm lernt man, wie Bilder und Videoclips zu einem Kurzfilm montiert werden. Die Arbeit mit Movie Maker zeigt, worauf es im Film-Handwerk ankommt: Auf interessante Bilder, flüssige Bewegungen und natürlich die Reihenfolge, in der die Szenen montiert werden. Optische Effekte sind da erstmal zweitrangig.
Läuft auch auf älteren Notebooks
Ausprobieren kann das jeder, der von seinem letzten Urlaub Fotos und Videoclips in der Digicam mitgebracht hat, und sei es nur ein Wochenendtrip mit Freunden nach Paris gewesen. Danach haben Sie vermutlich Hunderte von Fotos und Dutzende von kurzen Videoclips, die auf den PC überspielt werden. Statt die Fotos für eine langweilige Diashows hintereinander zu kleben, kann man daraus einen unterhaltsamen Kurzfilm bauen, der Standbilder, Videoclips und eine Tonspur kombiniert.
Das Ganze funktioniert sogar mit einem älteren Notebook mit 1,6-Gigahertz-Prozessor, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und Windows XP. Macht damit zwar nicht richtig Spaß, aber es funktioniert. Wer also sein altes Notebook in den Urlaub mitnimmt, kann es abends nutzen, um sich schon mal in Windows Movie Maker einzuarbeiten und die Fotos des Tages zu sichten. Besser ist es natürlich, einen aktuellen Rechner mit wenigstens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und Windows 7 zu verwenden.






