Ab sofort für 89 Euro im Handel
Funknetz erweitern: AVM bringt WLAN-Repeater mit Gigabit-Anschluss
Der Berliner Fritz!Box-Hersteller AVM hat einen neuen Repeater zur Erweiterung der WLAN-Reichweite auf den Markt gebracht. Neben dem schnellen Funkstandard "n" besitzt die Hardware auch einen Gigabit-Anschluss. Auch nicht WLAN-fähige Geräte wie Fernseher können darüber ins Kabellos-Netzwerk eingebunden werden.
Der neue WLAN-Repeater Fritz!WLAN 300E ist das zweite Modell zur Erweiterung bestehender Drahtlos-Netzwerke, das AVM auf den Markt bringt. Im Unterschied zum bisherigen Repeater N/G besitzt das neue Gerät aber auch einen schnellen Gigabit-LAN-Anschluss zur Einbindung ins Funknetzwerk.
Die Funktion ist besonders nützlich, wenn Geräte wie Fernseher, Set-Top-Boxen, Drucker oder Netzwerkfestplatten kein eigenes Drahtlos-Modul besitzen, aber ins WLAN-Netzwerk integriert werden sollen. Dadurch wird unter Umständen das Verlegen von nervigen Ethernet-Kabeln über eine längere Strecke zum Router hinfällig, wenn eine Steckdose in der Nähe des Endgerätes für den Repeater zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu Powerline-Adaptern, durch die ebenfalls Kabel gespart werden kann, bieten WLAN-Repeater weit mehr Funktionen.
Neuer Repeater kostet 89 Euro
Hauptfunktion ist die Verstärkung der Reichweite des Drahtlos-Netzwerkes in großen, merhstöckigen oder weitflächigen Häusern. Integriert werden kann der neue, weiße Adapter wie schon das alte, schwarze Gerät in WLAN-Netze nach dem g-, b- oder n-Standard. Zur Sicherheit werden Daten verschlüsselt (WEP-64, WEP-128, WPA, WPA2) im 2,4- oder 5-GHz-Band übertragen.
Nach Angaben des Herstellers ist das neue Modell kompatibel zu jedem WLAN-Router. Die Einbindung in bestehende Drahtlos-Netzwerke erfolgt manuell oder per Knopfdruck (Wi-Fi Protected Setup). Für die Einrichtung mit Hilfe des Assistenten ist Windows 7, Windows Vista oder Windows XP ab Service Pack 2 und ein Internetzugang vonnöten.
Der Fritz!WLAN Repeater 300E ist ab sofort für 89 Euro im Handel erhältlich. Das alte Modell N/G kostet 98 Euro und lässt sich im Gegensatz zum 300E auch per Klinke oder optische Verbindung (Toslink) mit der HiFi-Anlage oder Radio verbinden. Via Smartphone oder PC empfängt der Repeater dann Audiostreams, die er an das angeschlossene Endgerät weiterleitet.


Der Industrieverband "Wireless Gigabit Alliance" will mit einem neuen Standard für die Heimvernetzung Drahtlostechniken wie WLAN Konkurrenz machen. Der neue Kurzstreckenfunk soll Multimedia-Inhalte mit einer Geschwindigkeit von ein bis zu sechs Gigabit pro Sekunde übertragen.
Besseren Handy-Empfang für ICE-Reisende verspricht die Bahn: Das Unternehmen will bis zum Jahr 2011 leistungsfähigere Mobilfunk-Repeater in allen ICE-Zügen zur Verfügung stellen. Die Hälfte der Flotte ist schon mit der neuen Technik ausgerüstet. Mit der Umrüstung hatte das Unternehmen im Mai 2008 begonnen.
Netgear bringt mit dem WNR3500L eine neue Ausgabe des WLAN-Routers WNR3500 an den Start. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist die Hardware als Open-Source-Lösung konzipiert. Dadurch können Anwender beispielsweise Linux-Firmware aufspielen.
Ciscos WLAN-Verstärker eignet sich zur Erweiterung der Reichweite von Kabellos-Netzen im 2,4-GHz-Band. Netzwelt hat die Qualitäten und den Funktionsumfang des WLAN-Verstärkers unter die Lupe genommen.
Der R6300 soll der erste Router mit dem neuen WLAN-Standard ac sein. Als maximale Geschwindigkeit gibt der Hersteller bis zu 1,3 Gigabit pro Sekunde an. Das Gerät kostet 229 Euro und ist ab Juli 2012 erhältlich.
Der Router bringt schnelle Datenverbindungen ins Haus, konnte auch im Test mit rund 90 Megabit pro Sekunde Durchsatz im WLAN überzeugen. Ein Modem ist nicht inklusive, dafür bietet das Asus-Modell verschiedene Betriebsarten.
Viele Funktionen, sehr gute Benutzerführung, schnell: Netgears WLAN-Router bietet viel für wenig Geld. Anfänger dürften dank der intuitiven Genie-Software schnell mit dem Gerät zurechtkommen.




