Durch Plug-Ins um bis zu 74 Prozent langsamer
Klotz am Bein: Die zehn stärksten Browser-Bremsen des Firefox
Der Browser Firefox ist auch aufgrund der unzähligen Erweiterungen, die für ihn verfügbar sind, sehr beliebt. Die Programme fügen dem Browser nützliche neue Funktionen hinzu, allerdings beeinflussen sie mitunter auch die Leistungsfähigkeit des Programms. Einige Plug-Ins machen das Surfen mit Firefox um 74 Prozent langsamer. Die Mozilla Stiftung hat nun eine Liste der zehn größten Bremsklötze zusammengestellt.

Angeführt wird diese vom Übersetzungsprogramm Fox Lingo und dem Webdesigner-Tool Firebug, die beide Firefox um bis zu 74 Prozent verlangsamen. Auf Platz drei folgt das Wetterprogramm AniWeather, das den Browser 54 Prozent langsamer macht. Selbst das auf Platz Zehn aufgeführte Programm Similar Web bremst den Firefox noch um 23 Prozent aus. Die Mozilla Stiftung setzt daher die Add-On-Entwickler unter Druck. Die Liste der langsamsten Firefox-Erweiterungen wird regelmäßig aktualisiert.
Warnung vor langsamen Add-Ons
Künftig werden dem Nutzer zudem Hinweise angezeigt, wenn ein Plug-In das Laden der Startseite um bis zu 25 Prozent verlangsamt. In der nächsten Firefox-Version sollen diese Warnungen direkt im Add- On-Manager angezeigt werden. Zudem sollen Plug-Ins nicht mehr automatisch andere Plug-Ins oder Toolbars installieren können. Für dieses bedarf es in künftigen Firefox-Versionen die Zustimmung des Nutzers.
Die Mozilla Stiftung weist zudem darauf hin, das heute jedes Plug-In die Startzeit des Browsers im Durchschnitt um 10 Prozent erhöht. Dies kann laut der Stiftung Unterschiede im Millisekundenbereich bis hin Sekunden ausmachen. Bereits zehn Add-Ons reichen, damit Firefox doppelt so lange zum Starten braucht wie normal, schreibt die Stiftung in ihrem Blog. Einen Vergleichsstest der aktuellen Browser finden Sie auf netzwelt.
