Projekt- und Aufgabenverwaltung für Mac OS X

OmniPlan 1.7 im Test: Menschen und Projekte koordinieren

Bei fast jeder Produktvorstellung, die der Apple-CEO Steve Jobs der aufgeregten Fangemeinde gibt, beginnt der Vortrag mit einer Vorstellung der aktuellen Verkaufszahlen - und diese sind bei iPhone und iPad immer beeindruckender. Der Erfolg von Apple wird nicht nur durch private Käufer angetrieben, sondern immer mehr auch durch semiprofessionelle und geschäftliche Anwender. Leider gibt es für das Mac-Betriebssystem aber noch einige Lücken, was die Verfügbarkeit spezieller Geschäfts-Programme betrifft, etwa für die Projektverwaltung. Die Anwendung OmniPlan möchte die Lücke füllen, die Microsoft Project hinterlassen hat.

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OmniPlan - OmniPlan läuft auch in der aktuellen Version noch unter dem alten Mac OS X 10.4. (Bild: Netzwelt)
OmniPlan läuft auch in der aktuellen Version noch unter dem alten Mac OS X 10.4. (Bild: Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preise, Lizenzen, Varianten
  2. 2Installation unter Mac OS X
  3. 3Objekte mit Verknüpfungen
  4. 4Mitarbeiter und Ressourcen
  5. 5Kalender und Datei-Formate
  6. 6Fazit

OmniPlan gehört zu der Gruppe der Omni-Programme, die von der Omni Group aus Seattle entwickelt werden und neben OmniPlan noch OmniGraffle, OmniFocus, OmniSketcher und andere Produkte umfassen. Im Gegensatz zu den Schwesterprodukten bietet der Hersteller für OmniPlan aber keine iOS-Variante an - und bisher gibt es auch keine Aussage, ob diese jemals geplant ist. Das Desktop-Programm zielt aber zumindest nicht primär auf geschäftliche Nutzer ab, sondern laut der Eigenwerbung soll die Software auch durch eher unerfahrene private Nutzer leicht bedienbar sein. 

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Preise, Lizenzen, Varianten

OmniPlan ist lediglich in einer einheitlichen Fassung verfügbar, während andere Omni-Programme meist als Standard- und Premium-Variante angeboten werden. Der Vertrieb erfolgt seit der Eröffnung des Mac App Store primär über diese Plattform, obwohl der Hersteller von den Lizenzpreisen ganze 30 Prozent an Apple abgeben muss. Derzeit kostet das Programm dort knapp 110 Euro. Eine 30-Tage-Testversion ermöglicht, dass potentielle Kunden nicht die Katze im Sack kaufen müssen - diese muss allerdings direkt von der Webseite des Herstellers geladen werden, da Apple keine Testversionen im Mac App Store zulässt.

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Wer noch das alte Mac OS X 10.5 (Leopard) oder sogar 10.4 (Tiger) einsetzt und den Mac App Store somit nicht aufrufen kann, muss OmniPlan ebenfalls direkt auf der Hersteller-Webseite erwerben. Dort erfolgt der Kauf allerdings in US-Dollar, sodass man Schwankungen der Währungskurse ausgeliefert ist.

Bei den Systemvoraussetzungen gibt sich OmniPlan recht genügsam: Neben rund 80 Megabyte Festplattenspeicher benötigt das Programm im täglichen Betrieb zwischen 15 und 35 Megabyte an Arbeitsspeicher, die selbst auf älteren Mac-Computern und dutzenden parallel gestarteten Applikationen noch problemlos verfügbar sein sollten. Der Nutzer sollte sich außerdem darauf einstellen, dass OmniPlan einen Großteil des Platzes auf seinem Bildschirm belegt und nur bedingt zum parallelen Betrieb mit anderen Programmen taugt, da sonst die Objekte des Hauptfensters nicht groß genug dargestellt werden können und nur schwer bedienbar sind. Um Projektdaten mit Termine und Aufgaben mit einem externen Gerät, insbesondere dem iPhone, auszutauschen, muss zwingend iCal und iTunes zur Synchronisation im System nutzbar ist.

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