Knopfhämmern im alten Griechenland
Im Kurztest: Warriors: Legends of Troy
Paris hat Helena entführt - und nun sinnt ganz Griechenland auf Rache. Das ist nicht nur der Stoff, aus dem Brad-Pitt-Filme sind. Auch für Spiele wie "Warriors" gibt die Schlacht um Troja eine erstklassige Kulisse ab ...
"Warriors: Legends of Troy" ist eine grafisch recht ansehnliche, zuweilen blutige und spielerisch einfach gestrickte Massenkeilerei aus Koeis Fließbandproduktion ("Dynasty Warrior"), in der es vor allem auf flinken Fingereinsatz ankommt. Je flotter der Spieler die richtigen Knöpfchen seines Gamepads drückt, desto schneller schickt er Heerscharen von Widersachern über den Hades. Ein wenig Taktik ist in den Kämpfen gegen Dutzende Gegner zwar nötig. Allerdings nur dann, wenn es sich um Zwischengegner oder Levelbosse handelt.
Eine genaue Trennlinie zwischen Freund und Feind gibt's hier nicht. Der Spieler schlüpft abwechselnd in die Rollen der griechischen und trojanischen Heldenfiguren. Ob Achilles, Odysseus, Herkules oder der schöne Paris - jede Person, die sich in dieser griechischen Sage die Ehre gibt, ist auch im Game dabei und verfügt über andere Talente, die in der Akkord-Klopferei jedoch kaum zur Geltung kommen. Gott sei Dank hat sich der Hersteller die deutsche Synchronisierung verkniffen - die englischen Sprecher hören sich sehr gut an und tragen viel zur Atmosphäre bei.
Im Test: Warriors: Legends of Troy
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Bild vergrößern Koei siedelt seine "Warriors"-Reihe erstmals nicht in einem fernöstlichen Szenario an, sondern im antiken Griechenland. (Bild: THQ) - Bild 2 von 14
Bild vergrößern Mit stetem Knöpchenhämmern kriegt man jeden Widersacher klein. (Bild: THQ) - Bild 3 von 14
Bild vergrößern Die Geschichte wird in schönen Renderfilmchen fortgesponnen. (Bild: THQ) - Bild 4 von 14
Bild vergrößern Ob Achilles, Odysseus, Herkules oder der schöne Paris - jeder Held verfügt über andere Talente, die in der Akkord-Klopferei jedoch kaum zur Geltung kommen. (Bild: THQ) - Bild 5 von 14
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Konsolenspieler, die "Dynasty Warriors" und "Ninety-Nine Nights" vergöttern, dürften mit "Warriors: Legends of Troy" ein paar unterhaltsame Stunden erleben. Zum einen warten unzählige Göttergeschenke darauf, im Lauf der von schönen Rendersequenzen zusammengehaltenen Geschichte erworben zu werben, zum anderen lassen sich einige Extras nur dann freispielen, wenn man sich für einen höheren Schwierigkeitsgrad entscheidet. Auf einen Multiplayer-Modus haben die Entwickler leider verzichtet. Schade, da gerade der Spielmodus "Wettkämpfe" für Duelle gegen einen anderen Konsolenkrieger prädestiniert ist.
Datenblatt
| Warriors: Legends of Troy | |
| Spielname | Warriors: Legends of Troy |
| Hersteller | Tecmo Koei |
| Vertrieb | THQ |
| Genre | Action |
| Erhältlich ab | 11.03.2011 |
| Preis | ca. 50 Euro |
| EAN Code | 5060073306633 |
| Schwierigkeit | Für Fortgeschrittene |
| Alter | ab 18 Jahren |
| Multiplayer | nein |
| Sonstiges | |
| Bewertung Grafik | befriedigend |
| Bewertung Steuerung | gut |
| Bewertung Sound | befriedigend |
| Bewertung Spielspass | befriedigend |
| Bewertung Gesamt | befriedigend |
| System | PlayStation3 |
| System | Xbox 360 |
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