Neue Satellitenbilder

Katastrophe in Japan: Google will mit Luftbild-Aufnahmen helfen

Google hat neue Satellitenbilder der Sendai Region im Nordosten Japans veröffentlicht. Die Aufnahmen sollen Helfern und anderen Google-Nutzern eine Übersicht über die Lage vor Ort geben.

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Google hatte bereits direkt nach dem Erdbeben und dem darauf folgenden Tsunami Satellitenbilder aus dem Nordosten Japans veröffentlicht. Sie zeigten die Zerstörung der betroffenen Gebiete.

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Jetzt hat der Suchmaschinenbilder Fotos der Sendai Region in höherer Auflösung an den Start gebracht. Abrufbar sind die Aufnahmen über Google Earth und nach Angaben des Unternehmens in Kürze auch in Google Maps. Sendai liegt ebenfalls im Nordosten rund 130 Kilometer vor dem Meer, wo sich das Erdbeben ereignete. Die Stadt ist besonders hart von der Umweltkatastrophe betroffen, das havarierte AKW Fukushima I ist rund 100 Kilometer entfernt.

Scharfe Fotos vom Unglücks-AKW

Gedacht sind die Fotos für Hilfsorganisationen, die sich auf diese Weise einen Überblick über die Verwüstung verschaffen und ihre Maßnahmen darauf aufbauen können. Aber auch an normale Google-Nutzer richtet sich der Suchmaschinenanbieter und will nützliche Informationen liefern.

Neben Satellitenfotos gibt es mittlerweile auch scharfe Luftbilder, die von einer unbemannten Drohne aufgenommen wurden. Sie zeigen keine Aufnahmen aus Sendai, sondern das Desaster im Atomkraftwerk Fukushima I - herum liegende Trümmerteile, kaputte Reaktorblöcke. 

Nach dem Tsunami waren in dem AKW Kühlsysteme ausgefallen, zudem wurden Reaktorblöcke durch Brände zerstört. Arbeiter versuchen seitdem, das Desaster einzudämmen und vor allem die Brennelemente in den Reaktorblöcken zu kühlen.

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