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Acer Iconia im Test: Notebook mit Doppel-Touchscreen Zwei 14 Zoll große Bildschirme mit für Touchscreens optimierter Software

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Touchscreen statt Tastatur: Das Acer Iconia verfügt über zwei 14 Zoll große berührungsempfindliche Bildschirme. Bei Bedarf erscheinen virtuelle Tasten und auch sonst hat der Hersteller die Oberfläche und eigene Programme an die Bedienung mit den Fingern angepasst.

Konzepte von Laptops mit zwei Touchscreens gab es in den letzten Jahren schon mehrmals zu sehen, doch Acer bringt mit dem Iconia als erster Hersteller ein Notebook mit zwei berührungsempfindlichen Bildschirmen auf den Markt. Aber nicht nur die Hardware, sondern auch die Software hat der Anbieter für den auffälligen Klapprechner angepasst.

Acer Iconia

Zwei Touchscreens und typische Notebook-Hardware

Anstelle einer Tastatur verfügt das Acer Iconia über einen zweiten Touchscreen. Die Bildschirme sind jeweils 14 Zoll groß und verfügen über eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Monitore teilen allerdings das Schicksal der meisten berühungsempfindlichen Anzeigen und spiegeln sehr stark. Neben störenden Reflexionen fallen auch die Blickwinkel vergleichsweise klein aus. Bereits bei einem Winkel von 45 Grad ist die Sicht stark getrübt.

Acer baut in das Iconia einen Core i5-480M-Prozessor von Intel mit einer Taktrate von 2,67 Gigahertz ein. Für die Grafikberechnung soll der interne HD-Chip von Intel ausreichen. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 640 Gigabyte große Festplatte komplettieren die Eckdaten.

Ein optisches Laufwerk fehlt dem Iconia, auf dem der Hersteller Windows 7 Home Premium als Betriebssystem installiert. Acer scheint aus eigenen und den Fehlern anderer Hersteller gelernt zu haben und verlässt sich nicht auf die Touch-Grundfunktionen von Windows 7, sondern passt die Benutzeroberfläche an und installiert extra programmierte Anwendungen.

So sind beim Acer Iconia die Schaltflächen zum Schließen, Verkleinern und Vergößern der einzelnen Fenster auf ein fingerfreundliches Ausmaß vergrößert und mit zusätzlichen Schaltflächen lassen sich die Fenster auf den anderen Bildschirm verschieben oder in Format und Größe anpassen.

Neben der Navigationszentrale, dem so genannten Acer Ring, hat der Hersteller sechs weitere Programme auf dem Iconia installiert, die speziell auf die Eigenheiten der zwei Touchscreens ausgelegt sind. TouchMusic, TouchVideo und TouchPhoto zeigen auf dem oberen Bildschirm die namensgebenden Medien an. Auf dem unteren Bildschirm erscheinen die Schaltflächen zur Bedienung und die Ordneransicht mit Vorschau.

Acer Iconia im Test

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert der "SocialJogger" für soziale Netzwerke. Der "TouchBrowser" lässt Webseiten über beide Monitore laufen und im "Scrapbook" kann der Nutzer beliebige Skizzen anfertigen. "My Journal" dient zum Abspeichern von Webclips.

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Jan Johannsen
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