Flacher Thronfolger: Apple iPad 2 im Test

Neue Anwendungsmöglichkeiten durch Kameras und Gyrosensor

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Auch die hintere Kamera scheint also weniger zum Erstellen von Videos und Fotos gedacht, sondern eher wie bei Samsungs Galaxy Tab zur Nutzung in Verbindung mit Augmented Reality-Apps. Derzeit gibt es bereits einige entsprechende Programme, etwa das kostenlose Wikitude, das Informationen zur Umgebung anzeigt oder WordLens, das spanische Texte simultan ins Englische übersetzt und umgekehrt. Dies klappte im netzwelt-Test bereits sehr gut. Welche Möglichkeiten die Technik in Verbindung mit der Rechenpower des iPad 2 für Entwickler bietet, zeigt das Unternehmen Total Immersion in seinem Blog.

Zunächst will der nach eigenen Angaben führende Augmented Reality-Entwickler eine App veröffentlichen, in der die Nutzer mit der Kamera eingefangene Gesichter in Echtzeit verfremden können. Auch könnten mit Hilfe der Technik eine Inneneinrichtung in einen leeren Raum projiziert werden, das iPad wird damit zum Gehilfen für den Innenausstatter. Auch für Spieleentwickler bietet Augmented Reality einige Möglichkeiten, davon kann der Nutzer sich bereits heute auf Nintendos neuem Handheld 3DS überzeugen. Entsprechende Games könnten auch bald für das iPad 2 erscheinen. Für Spieler zusätzlich interessant: Das iPad 2 ist mit einem neuen Gyrosensor ausgestattet, der Bewegungen auf allen drei Achsen noch präziser erkennt und somit neue Möglichkeiten zur Steuerung bietet.

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