Potential noch ungenutzt
Flacher Thronfolger: Apple iPad 2 im Test
Über 15 Millionen iPads brachte Apple bislang an den Mann. Dennoch sieht der Hersteller nach nur zehn Monaten die Zeit gekommen, einen Nachfolger für den Verkaufsschlager vorzustellen. Revolutionäre Änderungen bringt das iPad 2 auf den ersten Blick nicht mit sich. Das könnte sich aber mit speziell optimierten Applikationen bald ändern.
iPad 2: Das iPad 2 tritt in die Fußstapfen seines überaus erfolgreichen Vorgängers. Die zwei Kameras und das neue schlankere Gehäusedesign sind die auffälligsten Änderungen. Sein volles Potential dürfte der Flachcomputer aber wohl erst mit zukünftigen Apps entfalten. Zum Video: iPad 2
Inhaltsverzeichnis
- 1Warten auf optimierte Apps
- 2Kamera: Standbilder sind ein Grauen
- 3Neue Anwendungsmöglichkeiten durch Kameras und Gyrosensor
- 4Dünner und Leichter
- 5Schnittstellen: Fehlanzeige
- 6Aktivierung erforderlich
- 7WLAN-Probleme unter iOS 4.3.1
- 8Varianten und Preis
- 9Verfügbarkeit
- 10Fazit
Denn Apple hat dem iPad 2 einen neuen Prozessor verpasst, der mit zwei Kernen arbeitet. Auf einem solchen Dual Core-Chip basieren auch die meisten angekündigten Tablet-Computer mit Googles Honeycomb. Statt Nvidias Tegra 2-Chip setzt Apple im iPad 2 aber auf eine Eigenentwicklung namens Apple A5. Den Leistungs-Unterschied zum iPad merkt der Nutzer schon beim alltäglichen Arbeiten, etwa beim Surfen oder Öffnen von Apps.
Warten auf optimierte Apps
In der Grafikleistung soll das iPad 2 den Vorgänger sogar um das Neunfache übertreffen. Tests mit einfachen Benchmark-Programmen aus dem App Store konnten dies aber nicht bestätigen. Bei den eigentlich fürs iPhone entwickelten Benchmark-Programmen 3D Bench und CometBench war in der durchschnittlichen Einzelbilder-Rate kein nennenswerter Unterschied zu bemerken.
Größere Unterschiede zeigten sich aber bei der maximalen und minimalen Einzelbilder-Rate. Mit zehn gleichzeitig dargestellten Kometen erzielte das iPad bei CometBench im Test maximal eine Einzelbilder-Rate von 58 Bilder pro Sekunde (FPS), das iPad 2 schaffte 60 FPS. Die schlechteste Rate waren auf dem iPad 23 Einzelbilder pro Sekunde, auf dem iPad 2 lag der schlechteste Wert dagegen nur bei 37 Einzelbilder pro Sekunde. Eine Tendenz lässt sich also bereits feststellen.
Apple iPad 2
Mit dem iPad 2 präsentiert Apple den Nachfolger zum Verkaufsschlager iPad. (Bild: netzwelt)
Das Gerät zeichnet sich durch ein dünneres Design aus. (Bild: netzwelt)
An Anschlüssen bietet das Gerät nur einen Kopfhörer-Anschluss und... (Bild: netzwelt)
Das Modell gibt es mit 16, 32 und 64 Gigabyte-Speicher. (Bild: netzwelt)
Flash-Inhalte lassen sich auf dem Tablet aber immer noch nicht darstellen. (Bild: netzwelt)
Der direkte Vergleich zeigt: Das iPad 2 hat abgenommen. (Bild: netzwelt)
Das Gewicht konnte Apple um rund 33 Prozent reduzieren. (Bild: netzwelt)
In der leichtesten Fassung wiegt das iPad 2 nur noch 601 Gramm. (Bild: netzwelt)
In der 3G-Version wiegt das iPad 2 auch nur noch 613 Gramm, der Vorgänger wog noch 730 Gramm. (Bild: netzwelt)
An der Displaygröße oder Auflösung hat sich nichts verändert. (Bild: netzwelt)
Um die volle Rechenpower des iPad 2 zu nutzen müssen Applikationen wie auch beim Tegra 2-Chip speziell angepasst sein - und solche Apps waren zum Testzeitpunkt noch rar. Eines der ersten Spiele, die von den Möglichkeiten des iPad 2 Gebrauch macht ist laut Apple Infinty Blade. Der Titel ist bereits seit längerem für iPhone, iPod touch und iPad erhältlich. Das Spiel wurde mehrfach prämiert und ist in der neuesten Version für das iPad 2 optimiert. Das macht sich nicht unbedingt in einer besseren Grafik bemerkbar, sondern eher in der Ladegeschwindigkeit. Zudem stören den Spieler auf dem iPad 2 in den Schwertkämpfen keine Ruckler.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Apple iPhone, Apple iPad, Tablet-PC, App, Apple iOS und Apple iPad 2.

Wann kommt das iPad2a??? Gerüchte sagen zum ende 2011...die Auflösung beträgt nicht einmal HD-Ready...wodurch die Schriften auch leicht zackig und verschwommen wirken.