Premium Suite mit CorelDRAW und PhotoPaint.

Corel Premium Suite X5 im Test: Kanadisches Grafik-Paket

Bildbearbeitung ist eines der seltenen Segmente in der IT-Branche, die von einem Marktführer eindeutig beherrscht werden: Photoshop aus dem Hause Adobe Systems gilt als Referenzprogramm, an dem sich alle anderen Lösungen messen lassen müssen. Trotz der hohen Lizenzpreise verkauft sich auch das Schwesterprogramm Illustrator, das sich besser auf die Bearbeitung von Vektorgrafiken versteht, exzellent. Der Erfolg des US-Konzerns Adobe war jedoch nicht immer so sicher wie heute: In den 90er Jahren haben zahlreiche andere Firmen um die Gunst der Nutzer gekämpft - und der aussichtsreichste Konkurrent war Corel. Netzwelt testet die Premium Suite X5 des kanadischen Herstellers.

In der Premium Suite X5 sind CorelDRAW und PhotoPaint enthalten. (Bild: Corel/Netzwelt)
In der Premium Suite X5 sind CorelDRAW und PhotoPaint enthalten. (Bild: Corel/Netzwelt)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Preise und Paketinhalt
  2. 2Installation unter Windows
  3. 3Neue Bilder bearbeiten
  4. 4Start mit PhotoPaint X5
  5. 5Galerien und Screenshots
  6. 6Fazit
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Die Corel Corporation mit Hauptsitz im kanadischen Ottawa wurde bereits 1985 als Forschungsunternehmen gegründet und hat sich schnell auf Software konzentriert, die zu Beginn der PC-Ära einen großen Erfolg für Investoren versprach. Das bekannteste Programm aus dem Hause Corel ist bis heute Corel Draw, das mittlerweile nicht mehr separat erhältlich ist und die wichtigste Komponente der CorelDRAW (Eigenschreibweise) Premium Suite darstellt. Das Programmpaket ist klar gegen die Creative Suite von Adobe Systems positioniert, die durch ihre hohen Lizenzpreise zahlreiche Nutzer im privaten Bereich abschreckt.

Preise und Paketinhalt

Genau solche Nutzer möchte Corel mit der Premium Suite in der jüngsten Version X5 ansprechen, zielt aber auch auf altgediente Experten ab. Während Adobe seine Creative Suite in zahllosen Varianten anbietet, gibt es die Premium Suite X5 analog zu früheren Versionen lediglich in zwei unterschiedlichen Fassungen: Die Premium Suite X5 beinhaltet als Spitzenprodukt alle Komponenten, die Corel für das Paket hergestellt hat. Mit einem Preis von knapp 890 Euro ist sie zwar deutlich günstiger als die Creative Suite, aber einigen Nutzern immernoch zu teuer - für diese gibt es aber die abgespeckte Variante namens Graphics Suite X5. Natürlich sind die Programme CorelDRAW, das Werkzeug zur Bearbeitung von Vektorgrafiken, sowie Corel PhotoPaint für die Korrektur einer herkömmlichen Pixelgrafik in beiden Varianten enthalten.

Darüber hinaus kann der Nutzer aber nur mit der Premium Suite X5 eine Webseite gestalten, Flash-Filme basteln und Videos für das Internet optimieren. Dabei stellt Corel besonders die Vorlagen heraus, die anspruchsvolle Webseiten ermöglichen sollen. Sollten potentielle Käufer nicht sofort eine Lizenz für die Corel Premium Suite erwerben wollen, erlaubt ihnen die 30-Tage-Testversion einen ungezwungenen Blick auf das Programmpaket. Die Testversion steht direkt auf der Corel-Website zum Herunterladen bereit und erfordert nicht einmal eine vorherige Registrierung. Der Download benötigt mit 600 Megabyte aber etwas Geduld.

Corel X5 Installation

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Corel Graphics Suite - Der Setup-Assistent warnt den Nutzer, sofern einige der Systemanforderungen nicht erfüllt sein sollten. (Bild: Netzwelt)
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Der Setup-Assistent warnt den Nutzer, sofern einige der Systemanforderungen nicht erfüllt sein sollten. (Bild: Netzwelt)

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Corel Graphics Suite - Im Testmodus hat der Nutzer 30 Tage Zeit, die Corel-Programme auf Herz und Nieren zu prüfen. (Bild: Netzwelt)
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Im Testmodus hat der Nutzer 30 Tage Zeit, die Corel-Programme auf Herz und Nieren zu prüfen. (Bild: Netzwelt)

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Corel Graphics Suite - Im Standard-Modus schaufelt der Setup-Assistent knapp 1,5 Gigabyte auf die Festplatte. (Bild: Netzwelt)
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Im Standard-Modus schaufelt der Setup-Assistent knapp 1,5 Gigabyte auf die Festplatte. (Bild: Netzwelt)

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Corel Graphics Suite - Im erweiterten Modus lassen sich einzelne Programme an- und abwählen, was Speicherplatz spart. (Bild: Netzwelt)
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Im erweiterten Modus lassen sich einzelne Programme an- und abwählen, was Speicherplatz spart. (Bild: Netzwelt)

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Corel Graphics Suite - Der Setup-Assistent kann Postscript direkt mitinstallieren, falls es auf dem PC noch nicht vorhanden ist. (Bild: Netzwelt)
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Der Setup-Assistent kann Postscript direkt mitinstallieren, falls es auf dem PC noch nicht vorhanden ist. (Bild: Netzwelt)

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Corel Graphics Suite - Die eigentliche Installation dauert je nach Geschwindigkeit des Rechners etwa fünf bis fünfzehn Minuten. (Bild: Netzwelt)
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Die eigentliche Installation dauert je nach Geschwindigkeit des Rechners etwa fünf bis fünfzehn Minuten. (Bild: Netzwelt)


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