Lösung fürs Multimedia-Streaming
Netzwelt-Wissen: DLNA
Immer mehr Geräte im Wohnzimmer unterstützen den so genannten DLNA-Standard. Theoretisch soll er den reibungslosen Austausch von Multimedia-Inhalten ermöglichen. Wer steckt hinter DLNA, was kann der Standard, wo lauern Fallstricke?
Inhaltsverzeichnis
- 1Verschiedene Geräteklassen
- 2Mindestvoraussetzungen
- 3Kritik an DLNA
Die Filmbibliothek lagert auf einem NAS-Server, aber abgespielt werden die Medien nicht auf dem PC, sondern auf dem Flachbildfernseher. Die frisch geknippsten Fotos begutachten Freunde nicht auf der Digitalkamera, sondern ebenfalls auf dem TV-Gerät. Und auf der anstehenden Geburtstagsparty dient das Smartphone als Kontrolleinheit für die Übertragung von Musikstücken von einem Notebook auf kabellose Lautsprecher.
Solche Szenarien sind längst kein Wunschtraum mehr. Das vernetzte Zuhause von Geräten unterschiedlicher Hersteller ermöglicht der Übertragungsstandard DLNA. DLNA steht für Digital Living Network Alliance und ist eine Vereinigung von mehr als 250 Mitgliedern aus 20 Ländern, darunter Nokia, Sony, Philips, Sony oder Samsung, um nur einige zu nennen. Das Konsortium kümmert sich um die Weiterentwicklung des Standards und seine Einhaltung. Erfüllt ein Gerät die Vorgaben, wird es von der DLNA zertifiziert. Der Hersteller darf dem Gerät dann mit dem DLNA-Logo versehen.
Verschiedene Geräteklassen
Das Konsortium sortiert zertifizierte Geräte in verschiedene Klassen ein. Zu den Klassen bei den Heimnetzwerkgeräten zählen Digital Media Server (DMS), Digital Media Player (DMP), Digital Media Renderer (DMR), Digital Media Controller (DMC) und Digital Media Printer (DMPr). Zudem hat das Konsortium verschiedene Klassen für tragbare Geräte und Infrastruktur-Hardware entwickelt. Grundsätzlich können Geräte verschiedenen Klassen zugeordnet sein.
Flachbildfernseher mit dem DLNA-Logo etwa ordnet das Konsortium in die Kategorie Digital Media Player (DMP) oder Digital Media Renderer (DMR) ein. Als DMP spielt das TV-Gerät Inhalte von NAS-Servern (DMS) ab. Als DMR erfolgt die Wiedergabe, wenn zum Beispiel ein Controller den Befehl an den Flachbildfernseher gibt, Inhalte von einem Netzlaufwerk abzuspielen.


Mit zwei Business-Notebooks ergänzt Toshiba seine Satellite Pro-Serie. Auffälligstes Merkmal der L670- und L650-Modelle ist das entspiegelte Display. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten Glare-Displays spiegeln die Toshiba-Displays nicht und sorgen so für augenschonendes Arbeiten.
Sony bringt im Oktober mit der SMPN 100 eine Media Box auf den Markt, die Zugriff auf YouTube und zahlreiche Mediatheken von jedem beliebigen Fernseher aus ermöglicht.
Einige Hersteller geben sich der Konkurrenz von iPad und Co. geschlagen. Sony dagegen präsentiert eine neue Touchscreen-Universalfernbedienung aus der HomeShare-Reihe. Diese kann Geräte aus dem Home Entertainment System steuern.
Auf der CES in Las Vegas war er bereits zu sehen, Ende März kommt Samsungs neuer 3D-Monitor jetzt auch in die Läden. Der T27A950 besticht nicht nur durch sein ausgefallenes Design, sondern kann auch TV-Programme empfangen.
Die Firma AVM hat auf der derzeit laufenden IFA eine neue App für Android-Nutzer vorgestellt, die es möglich macht, über ein Smartphone auf alle internetfähigen Geräte in einem Netzwerk zuzugreifen. Multimediadateien können dann auf dem Smartphone selbst angeschaut oder an andere Wiedergabegeräte weitergeleitet werden.
Der R6300 soll der erste Router mit dem neuen WLAN-Standard ac sein. Als maximale Geschwindigkeit gibt der Hersteller bis zu 1,3 Gigabit pro Sekunde an. Das Gerät kostet 229 Euro und ist ab Juli 2012 erhältlich.
Bringt Samsung noch vor Weihnachten ein weiteres Galaxy Note-Modell auf den Markt? Im Netz mehren sich die Hinweise auf ein neues Premium-Tablet aus Südkorea.




